Die Zeit läuft ab (Gedicht)

Gedicht Visualisierung

ohne Titel

Wir mühen uns tüchtig,
Aber wo liegt der Sinn?
Das Leben ist flüchtig
Und schnell dahin.

Gedichtanalyse

Das Gedicht ist ein kurzer Vierzeiler, der sich mit den Themen Fleiß, Lebenssinn und Vergänglichkeit auseinandersetzt.

Formal folgt es einem gekreuzten Reimschema (ABAB). Diese Struktur unterstützt die kontrastierende Natur der Themen im Gedicht – Arbeit und Sinn, Vergänglichkeit und Schnelligkeit des Lebens – und erzeugt eine Dynamik, die zum Nachdenken anregt. Der gekreuzte Reim kann als Spiegelung der Unsicherheit und der Suche nach Bedeutung in einem flüchtigen Leben interpretiert werden. Dieser formale Aspekt verstärkt die thematische Tiefe des Gedichts, auch wenn es sich auf recht bekannte philosophische Themen stützt.

Denn inhaltlich reflektiert das Gedicht eine gewisse Existenzmüdigkeit und Skepsis. Die ersten beiden Zeilen thematisieren den Fleiß und die Suche nach Sinn, was auf eine kritische Haltung gegenüber dem hektischen und zielgerichteten Alltagsleben hindeutet. Die letzten beiden Zeilen betonen die Flüchtigkeit und Kürze des Lebens, was ein gängiges Thema in der Literatur ist.

Kritisch betrachtet könnte dem Gedicht vorgeworfen werden, dass es sich zu sehr auf bekannte, fast klischeehafte Ideen stützt, ohne ihnen eine neue Perspektive oder tiefergehende Einsicht zu verleihen. Es bleibt eher bei einer allgemeinen Feststellung, ohne die Themen weiter zu entwickeln oder emotional zu vertiefen. Insgesamt bietet das Gedicht eine einfache, aber effektive Reflexion über die Vergänglichkeit des Lebens, auch wenn es an Originalität und Tiefgründigkeit fehlen mag.

Werkstatthinweis

Die Visualisierung schuf die KI DALL-E. Die kritische Interpretation steuerte ChatGPT bei. Das Gedicht verfasste Lenny Löwenstern alias Friedrich von Weißenfels.