Übernächtig (Gedicht)

übernächtig | 1

ein Morgen / und der Mond / in keiner Nacht

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Visualisierung von DALL-E. Hier kommt einmal mehr die Virgel zum Einsatz.

  1. übernächtig (Adjektiv)
    Zustand: Gezeichnet von Schlafmangel oder extremer Müdigkeit aufgrund unzureichenden oder schlechten Schlafs
    Beispiel: Eine Person fühlt sich übernächtig, wenn sie die ganze Nacht nicht geschlafen hat
  2. übernächtig (Adjektiv)
    Zeitraum: Beschreibt etwas, das sich über Nacht ereignet oder entwickelt hat
    Beispiel: Eine Pflanze zeigt übernächtig einen deutlichen Wachstumsschub

die da sind (Gedicht)

die da sind

die Sterne
die Stunden
die wir noch nicht hatten
die Nacht

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die abstrakten, zurückhaltenden Visualisierungen stammen von DALL-E.

Sternstunden sind jene seltenen und wertvollen Zeitfenster, in denen alles zusammenkommt: Inspiration, Klarheit, Mut und eine tiefe Verbindung zu unserem innersten Sein. Es sind Momente, in denen wir über uns hinauswachsen, Außergewöhnliches vollbringen oder eine bedeutsame Entscheidung treffen, die den Lauf unseres Lebens verändert.

Sternstunde (f.)
bedeutender, glanzvoller Moment

Metaphorisch abgeleitet von Stern und Stunde im Deutschen. Erstmalige literarische Erwähnung in Stefan Zweigs "Sternstunden der Menschheit" (1927), in dem historische Augenblicke von großer Tragweite und Bedeutung beschrieben werden. Ursprünglich aus der Astronomie stammend, wo es den höchsten Punkt eines Himmelskörpers am Himmel bezeichnet. Verwendung im übertragenen Sinne für Momente, die als außergewöhnlich oder entscheidend gelten.

Sternstunde setzt sich zusammen aus:

  • Stern: (strahlenförmig funkelnder) Himmelskörper. Mit dem Suffix ie. -ro- gebildetes ahd. (8. Jh.), asächs. sterro, mhd. mnd. sterre, mnl. sterre, starre, nl. ster, afries. stēra, aengl. steorra, mengl. sterre, engl. star und mit dem Suffix ie. -no- gebildetes ahd. sterno (8. Jh.), mhd. stern(e), mnd. stērn(e), mnl.
  • Stunde: Zeitmaß von 60 Minuten. Ahd. stunta, mhd. stunde, mittelnl. stonde, asächs. stunda, aengl. stund, anord. stunda.

in dunkelstem Traume (Gedicht)

in dunkelstem Traume

der Mond der Verzweiflung
rutscht tiefer
der Horizont
kann ihn nicht halten

Das Gedicht als Prosatext

In meinem dunkelsten Traum sah ich, wie der Mond der Verzweiflung stetig tiefer sank. Der Horizont, der sonst so standhaft und unveränderlich erschien, schien machtlos zu sein und konnte ihn nicht in seiner gewohnten Höhe halten. Es war, als ob eine unsichtbare Kraft den Mond immer weiter hinabzog.

Diese Visualisierung ermöglicht es dem Betrachter, die Kernbegriffe des Gedichts und ihre Beziehungen zueinander auf einen Blick zu erfassen. Die Anordnung und die unterschiedlichen Linienstärken verdeutlichen die Hierarchie und Verbindungen zwischen den Begriffen, während das Design die Atmosphäre des Gedichts einfängt.

Zur Visualisierung

Eine Szene, die den Mond zeigt, wie er in Verzweiflung versinkt, wie in einem Traum beschrieben, im Stil des Impressionismus. Die Szenerie ist dunkel und düster, wobei der Mond unnatürlich tief am Himmel erscheint und ein Gefühl von Unbehagen und Machtlosigkeit erzeugt. Der Horizont, normalerweise ein Symbol für Stabilität, kann seine gewohnte Höhe nicht halten, was zur surrealen und melancholischen Atmosphäre beiträgt. Das Gemälde sollte das Wesen einer unsichtbaren Kraft einfangen, die den Mond nach unten zieht, mit weichen Pinselstrichen und einer Palette aus tiefen Blautönen, schattigen Grau- und gedämpften Gelbtönen, um die Stimmung des Traums zu vermitteln.

Das Gedicht stammt aus dem Buch: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierungen sind von der KI DALL-E.

Regen … 89 frische und feuchte Wörter

Regen … 89 frische und feuchte Wörter

Gleich wird es nass. Sanft prasseln die Tropfen auf die Erde, ein beruhigendes Konzert, das die Welt in Frieden hüllt. Die Luft, durchtränkt mit dem frischen Duft nach Regen, erweckt die Sinne, als würde sie die Natur selbst reinigen und erneuern.

Menschen, die nicht den ganzen Tag lang im Büro oder in der Stube sitzen müssen, mögen ihn nicht, aber sie begegnen ihm zwangsläufig des Öfteren, dem Regen. Hier sind die schönsten Wörter.

Weiterlesen ...

Nacht … 89 dunkle sanftdüstere Wörter

Nacht … 89 dunkle sanftdüstere Wörter

Dunkel ist die Nacht und voller Schrecken. Die Nacht liegt gefühlsmäßig zwischen vollendeter, samtener Schönheit und kaltem Grauen. Die Nacht ängstigt uns oft; man kann sich aber auch in ihr wohlfühlen. Denn die Finsternis ist ein Teil von uns.

In ihrem tiefen Schwarz verbirgt sie Geheimnisse, die das Tageslicht niemals enthüllen würde. Sie ist ein Refugium für die stillen Gedanken, die im Lärm des Tages keinen Platz finden. In der Nacht können wir uns verlieren, um uns selbst wiederzufinden. Sie ist eine Leinwand für unsere Träume und Ängste, ein Ort, an dem die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Siehe auch: 57 samtdunkle Sprüche und Zitate über die Nacht

Weiterlesen ...