ohrenloser Mond (schräges Gedicht)

Mondgedichte

wenn er Ohren hätte
könnte man ihm hineinkneifen
und ihn daran schütteln
doch er weigert sich
weigert sich welche zu haben –
der abendscheue Mond

Das Gedicht entstand am 10.08.2025. Die KI (DALL-E 3) hat hier recht seltsame, fast bin ich versucht zu sagen, verschrobene Visualisierungen abgeliefert. Aber schau selbst.

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140 besondere Weihnachtsgrüße im Stil berühmter Dichter

140 besondere Weihnachtsgrüße im Stil berühmter Dichter

Geben wir es zu, die meisten Weihnachtsgrüße klingen gleich. Besinnliche Zeit, friedvolle Stunden, von Herzen alles Gute. Du schreibst sie, weil man sie eben schreibt. Du liest sie – und spürst oft nichts dabei.

Diese Sammlung ist anders gedacht. Sie gibt dir festliche Grüße für Weihnachten in zehn klar unterscheidbaren Tonlagen an die Hand – orientiert an Stimmen der deutschen Literatur. Nicht als Nachahmung, sondern als Hilfe: Wenn du selbst formulieren willst, findest du hier einen Ansatz. Wenn du etwas Passendes suchst, kannst du es direkt übernehmen.

Die Spannweite reicht von der Würde Johann Wolfgang von Goethes über die Ironie Heinrich Heines bis zum Sprachwitz Christian Morgensterns. Manche Grüße sind ernst, manche leicht. Manche glauben an etwas, manche nicht. So findest du für jeden Empfänger einen passenden Ton – und für dich eine Stimme, die sich nicht fremd anfühlt.

Es geht um Nutzen statt Pathos. Wenn du eine Karte schreibst, eine Mail abschließt oder einfach einen kurzen Gruß brauchst, findest du hier brauchbares Material. Kein Kitsch, keine Floskeln, keine Verlegenheitsprosa. Siehe auch: 14 der schönsten deutschen Weihnachtsgedichte in Szene gesetzt

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Fenstermond / 11 kurze Gedichte

Der Mond im Fenster

Der Mond im Fenster

Du blickst durch das Fenster und siehst ihn dort hängen – den Mond in seiner stillen Pracht. Doch plötzlich wird dir bewusst: Das Fenster rahmt ihn ein, macht ihn zu einem Bild. Ist er nun noch derselbe Himmelskörper oder ist er durch diesen Rahmen zu etwas anderem geworden? Diese Frage beschäftigt uns Menschen schon lange, denn sie berührt etwas Grundlegendes in unserem Wesen – die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und ihr Bedeutung verleihen. Siehe auch: Mondfenster

I

Fenstermond –
als träumte das Fenster
selbst vom Mond

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Träume erfrieren (Gedicht)

Träume erfrieren (Gedicht)

die Nacht so klar
der Mond so kalt
meine Träume erfrieren

Eine sternklare Nacht … mir ging es nicht darum, zu sagen, dass nun alles Erstrebenswerte und Gute irgendwie gefrostet ist, sondern um einen einzigen Traum, der in einem kalten Winter keine Chance hätte in der Nacht herumzufliegen.

Der Text entstand am 14.11.2025, die Visualisierung ist von DALL-E3.