Augenblick (Minimalgedicht)

Augenblick (Minimalgedicht)

alles ist in einem
Augenblick
der Mond

Tja, das mag für viele ein wenig zu kahl sein, das soll ein Gedicht sein? ich finde es jedoch elegant. Mehr Wörter braucht es eben nicht. Was sich nun worauf bezieht, muss man selbst erlesen, jeder wird das etwas anders und auf seine eigene Weise machen. Am schönsten ist die Schwebe. Wenn man weder das eine noch das andere sicher weiß oder alles zugleich.

Entstanden ist der minimalistische Vers am 30.09.2025.

am Fenster (Gedicht)

am fenster gedicht

am Fenster

es ist dunkel geworden
ich muss an sie denken
mondlose Nacht

Das Gedicht entstand am 31.12.2023 und wurde durch DALL-E via Bing visualisiert.

Gedicht Steckbrief

Farbe
#0C090A (Onyx)

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Sehnsucht in Gedichten: die Poesie ist voller schmerzlicher Gefühle

sehnsucht gedichte

Sehnsucht – ein Wort, das wie ein leiser Atemzug über die Lippen gleitet und dabei die Seele berührt. In ihr schwingt etwas Uraltes mit, etwas, das uns verbindet mit der Tiefe unseres Wesens und den unendlichen Weiten der Welt. Vielleicht, weil Sehnsucht uns fühlen lässt, dass wir leben. Vielleicht auch, weil sie ein Fenster ist, durch das wir auf etwas blicken können, das größer ist als wir selbst.

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nächtliches Minimalgedicht

nächtliches Minimalgedicht

mondlos
trostlos
Nacht

Entstanden ist der Vers am 09.08.2025. Wahrscheinlich in einem Rutsch. Sowas denkt man sich ja nicht absichtlich aus, es ist blanke Inspiration.

Die Nacht mag trostlos sein, angesichts des Fehlens des Mondes, doch das macht sie nicht gruselig, nur dunkler. Endlos ist sie auch nicht, sie kann nachwievor als weich und schützend gelesen werden.