Die Rosen vor den Toren des Sommers … Die Gedichte des Friedrich von Weißenfels

Die Rosen vor den Toren des Sommers ... Die Gedichte des Friedrich von Weißenfels

Friedrich von Weißenfels ist eine fiktive Persönlichkeit aus einem meiner Romane. Das Werk, ein Liebesroman, ist unveröffentlicht.

Friedrich arbeitet nicht, kommt ohne Strom und mit nur wenig Geld in der Großstadt Halle aus. Er fühlt sich dem Dichter Novalis verbunden und ahmt diesen optisch nach. Er ist Romantiker durch und durch. Rosen und Herzen spielen im Roman eine wiederkehrende Rolle. Der schwärmerische Friedrich ist ein weicher, androgyner, kränklicher, empfindlicher, teils naiver Mensch. Er zeigt wenig Interesse an der modernen Welt und führt ein rätselhaftes Dasein, in dem er ohne Strom und Handy auskommt. Er kleidet sich altmodisch und aus zweiter Hand. Seine Gedichte schreibt er mit Holzkohle auf Papierbögen.

Die Rosen vor den Toren des Sommers ... Die Gedichte des Friedrich von Weißenfels

Des Dichters Texte reflektieren eine innige Verbindung zwischen der äußeren Naturschönheit und den inneren Gefühlswelten, wobei die Liebe als zentrales Thema in verschiedenen Facetten – von der erfüllten bis zur unerfüllten Liebe – erkundet wird. Die Sprache ist reich an Bildern und Metaphern, die eine intensive atmosphärische Dichte erzeugen. Der Dichter zeigt sich als ein sensibler, introspektiver Beobachter mit einer starken Neigung zur Verklärung des Alltäglichen und einem feinen Gespür für die Flüchtigkeit des Moments.

Die Gedichte

Friedrichs Gedichte haben keine Titel. Es sind stets Vierzeiler. Er hat seinen eigenen Stil, der kitschig und blütenschwer daherkommt. Die Darstellung ist meist kitschig übertrieben, doch genau so ist das Gedicht auch gemeint.

Die Rosen vor den Toren des Sommers ... Die Gedichte des Friedrich von Weißenfels

Die Visualisierungen schuf DALL-E via Microsoft Designer immer auf Basis der jeweiligen Gedichtzeilen.

Voll Sommer ist mein Herz und Kummer.
Der Liebe schönster Blütenduft,
Befreit mich aus tödlichem Schlummer.
Gebettet in des Himmels blauer Kluft.

Ewig lockt der Blüte Farbenpracht,
Sonnenküsse und Sommerfunkeln,
Und der Zauber einer Sternennacht.
Wir Hand in Hand im Dunkeln.

Wenn auf des Sommers Flügeln
Die Rosen vor den Toren blühn.
Wenn auf leuchtenden Hügeln
Unsere Herzen vor Wonne glühn.

Eine elegante, historische Illustration, inspiriert von einem romantischen Gedicht. Stell dir eine friedliche Sommerlandschaft dar, mit blühenden Rosen in der Nähe eines alten Tors und leuchtenden Hügeln im Hintergrund vor. Es gibt ein Liebespaar, deren Herzen voller Freude sind, die beiden sind subtil dargestellt. Die Szene sollte zeitlos sein, an ein klassisches Gemälde erinnernd, mit weichen, verträumten Farben und einer ruhigen Atmosphäre.

Rosenhügel (Gedicht) von KI visualisiert

Zärtlichkeiten auf dem Rosenhügel.
Ein Moment aus reiner Liebe gemacht.
Gehüllt in den dunklen Flügel,
Der warmen, ewigen Nacht.

Rosenhügel (Gedicht) von KI visualisiert

Wunderblauer Himmel
Schmetterlingsgewimmel
Selig sind wir im Sommerblütenhauch.
Aber liebst du mich auch?

Die künstliche Intelligenz erfasst sofort, dass es sich um etwas völlig anderes handelt, verglichen mit dem, was ich sonst so schreibe. Dies hier ist barocker, altertümelnder, traditioneller. Und genau so sieht die Visualisierung dann auch aus. Sagen musste ich DALL-E das nicht.

Tausend Schmetterlinge streunen
Durch das Labyrinth meiner Träume.
Weiß du noch die Sommersternnacht?
Ein Kuss nur und der Mond ist erwacht.

Das zerrissene Tagebuch - Gedicht Visualisierung

In Frühling und Verzweiflung
Tränentrauernd am Wasser gesessen.
Im Kummer das traute Tagebuch zerrissen;
Wie schön der Weißdorn blüht.

Was die Dame da trägt, mutet mir gespenstisch an. Sonst erscheint mir das Bild stimmig. Die Zeilen gehen auf ein tatsächliches Ereignis zurück, bei dem ich ein teilweise zerrissenes Tagebuch am Ufer der Saale unweit des Ortes Alsleben unter einem blühenden Weißdornbäumchen fand. Ich schildere die Szene in einem meiner Romane. Der Autor des Gedichts ist Friedrich von Weißenfels, einer der beiden fiktiven Protagonisten darin. Das Gedicht ist quasi eine vorbereitende Arbeit zu einem größeren Werk.

Der Duft des Sommers - Gedicht KI Visualisierung

Der Duft des Sommers
Hängt noch in deinem Haar.
Süßer das Leben,
Die Liebe nie war.

sommerfarbentrunken Gedicht visualisiert durch künstliche Intelligenz

Buntes Gaukelspiel unserer Fantasie.
Zusammen sind wir sommerfarbentrunken
Glühend vor Liebesfeuer und Poesie
In des Himmels Blau ertrunken.

Gedichtanalyse: Friedrich von Weißenfels - Ki Visualisierung

Aus traumglitzernder Nacht
Bin ich jäh erwacht
Der Mond am Himmel staunt
Die Sterne haben Liebe geraunt

Gedicht Visualisierung

Wir mühen uns tüchtig,
Aber wo liegt der Sinn?
Das Leben ist flüchtig
Und schnell dahin.

Weitere Verse von Friedrich von Weißenfels

Wenn du mehr lesen möchtest. Diese Gedichte habe ich nicht visualisieren lassen. Jeder Vierzeiler steht für sich.

Rosenblütenfantasie.
Küß mich jetzt oder
Küss mich nie.
Sommerabendsinfonie.

Des Nachthimmels süße Frucht
Mond schwimmt in der Himmelsee.
Mich durchschauerts vor Sehnsucht.
Ich seh zu Boden, das Herz O weh.

Der Tag, an dem der Himmel sang.
Ich erinnere mich an diesen Klang.
Er schien fern und war doch so nah.
Es war als ich dich das erste Mal sah.

Ich wünschte, wir könnten flanieren,
Durch die Träume der schwindenden Welt.
Für nichts, für niemanden und kein Geld,
Rosen sollen deine Wangen zieren.

Ich reiche sie dir, die Sterne
Aus dem Garten der Nacht.
Du brauchst ihre Wärme,
Sie sind ganz aus Liebe gemacht.

O Rosenblütenfantasie.
Wenn du in meine Arme gleitest,
Spüre ich den Zauber, den du bereitest.
So viel Duft war nie.

Hoch zum Himmel schauen
Die Sommersterne, ach da sind sie ja
Aber welcher davon bist du?
Du bist sie alle, denn du bist da

Hundert Jahre Sternenlicht
Hundert Male ein Gedicht
Der Liebe schönster Blütenduft
Ich küsse dich in der Frühlingsluft

Mein Herz hängt im Sommer fest,
Ich höre es noch schlagen.
Solange man es lässt,
Will ich nicht klagen.

Weil die Erinnerung noch lebt,
Trotzdem ich nun alleine bin.
So wie Blütenstaub schwebt
Mein ganzes Glück dahin.

In Frühlingsglanz und Liebesleid,
Am Bache saß ich, Tränen breit.
Des Herzens Klag’ zerriss das Buch,
Doch blüht der Weißdorn, Liebesfluch.

Sing das Morgendämmerlied
Für die Sterne über uns
Für die Liebe, für alles,
Das jubelnd unser Herz durchzieht.

Was will ich noch vom Leben?
Ohne dich – –
Soll es auch mich
Nicht mehr geben.

Der Duft des Sommers
Hängt noch in deinem Haar.
Süßer das Leben,
Die Liebe nie war.

Buntes Gaukelspiel unserer Fantasie.
Zusammen sind wir sommerfarbentrunken
Glühend vor Liebesfeuer und Poesie
In des Himmels Blau ertrunken.

Des Himmels Himmelpracht
Und des Mondes heller Schein.
Unsere letzte Liebesnacht,
Ewig werden wir zusammensein.