
blue Soul
wie wunderbar und
leuchtend sie ist
sie trägt ein Kleid
in der Farbe des Himmels
Das Gedicht entstand am 24.08.2024, visualisiert wurde es von DALL-E und Microsoft Designer via Bing. Zum Thema englischsprachige Titel lies hier.
Farben und Seelen – das klingt auf den ersten Blick wie ein Bild, das man schnell beiseiteschieben will, weil es einfach zu abstrakt wirkt. Aber wenn man genauer hinschaut, merkt man: Da steckt doch mehr dahinter. Jede Seele, so könnte man meinen, hat ihren eigenen Ton, ihre eigene Farbnuance.
Eine Seele in Blau, wie im Gedicht, was könnte das sein? Es könnte etwas Friedliches sein. Ein ruhiges Blau, wie das Meer oder der Himmel an einem stillen Tag. Es gibt aber auch andere Blautöne – tief, fast dunkel –, die für Nachdenklichkeit oder sogar Melancholie stehen könnten. Jeder kennt das Gefühl, wenn die eigene Stimmung so tiefblau ist, dass Worte fast nicht ausreichen. Das Blau der Seele – Wie eine Farbe Kreativität, Entspannung und Poesie weckt
Oder nimm Gelb. Eine Seele, die in Gelb leuchtet, könnte vor Energie und Lebensfreude nur so sprühen. Es ist ein warmes, einladendes Gelb, das alles um sich herum ein wenig heller macht.
Und dann ist da noch Grün, das oft mit Harmonie, mit dem Wachsen und Werden in Verbindung gebracht wird. So könnte eine Seele wirken, die sich im Gleichgewicht befindet, die mit sich und ihrer Umgebung im Reinen ist.
Ja, es ist eine Vorstellung, die weniger mit Logik als mit Gefühl zu tun hat. Farben können Stimmungen transportieren, sie können etwas Unsichtbares sichtbar machen. So ist das auch mit Seelen. Vielleicht wechseln ihre Farben je nach Tageszeit, vielleicht strahlt eine Seele am Morgen sanft und klar, während sie am Abend in tiefen, satten Tönen leuchtet.
Und was ist mit Rot? Eine Seele in Rot könnte für Leidenschaft stehen, für ein brennendes Feuer, das unaufhaltsam in ihr lodert. Aber auch für Wut oder tiefe Emotionen, die in einem Moment alles überfluten können. Die Farben der Seele verraten etwas, was Worte nicht immer ausdrücken können. Sie sprechen von dem, was hinter den Augen verborgen liegt – von dem, was wir manchmal selbst nicht ganz verstehen.
Stell dir vor, du könntest diese Farben sehen, wie sie sich um Menschen legen, ein feines Leuchten, das sich mit jeder Regung, jedem Gedanken verändert. Was für eine Welt wäre das? Wir könnten viel besser verstehen, wie sich jemand gerade fühlt, ohne dass er ein Wort sagen müsste. Für alles andere gibt es Gedichte.