Manchmal füttere ich die KI mit Notizen …

Einfach so, zum Spaß, aus Jux und Vergnügen, schließlich macht sie aus allem etwas, so lange es nicht unter die mehr oder weniger geheime Zensurregelung fällt. Heraus kommt dann so etwas:

Es sind liegengebliebene Worte, Notizen, Einfälle; jedenfalls Zeilen, an denen ich gearbeitet habe, aber die zu nichts mehr nutze sind, zu denen mir nichts mehr eingefallen ist. Man kann sie löschen. Aber sie geben ein gutes Futter ab – für DALL-E und Konsorten.

Die textliche Grundlage ist kein fertiges Gedicht. Ich sollte so etwas hier nicht zeigen. Aber sei’s drum, nimm es als einen Blick in die Schreibwerkstatt. Die zugrundeliegenden Notizen, in diesem Fall, sind über 10 Jahre alt.

näher käme ich ja schon gern
doch dieser Hase ist viel zu weich
bitte schimpfe
meine Wünsche sind zu groß für diesen Tag
wieder nur Wünsche
Piratenherz
ein Pirat würde das nicht tun
kein bisschen Sommer
Himmel
Träume

eine Frage des Standpunkts (Gedicht)

eine Frage des Standpunkts

ja es ist schwierig
fast unmöglich
man muss sich
einen Weg bahnen
sagen sie
aber wieso?
im Himmel fliegen wir
wohin wir wollen

Das Gedicht stammt aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierung kommt von DALL-E.

Die beiden Visualisierungen zeigen einen traumhaften Himmel, erfüllt mit lebendigen Farben und launischen Wolken. Im Zentrum fliegen die Figuren frei, mit freudigen Ausdrücken, und verkörpern das Gefühl grenzenloser Freiheit und Fantasie. Diese Leute haben Flügel oder schweben mühelos, umgeben von fantastischen Elementen wie schwebenden Inseln, mythischen Kreaturen und surrealen Landschaften in der Ferne. Die Atmosphäre ist eine von Staunen, Freude und den grenzenlosen Möglichkeiten der Vorstellungskraft.

Schmetterlingsgewimmel (Gedicht)

ohne Titel

Wunderblauer Himmel
Schmetterlingsgewimmel
Selig sind wir im Sommerblütenhauch.
Aber liebst du mich auch?

Aus: Friedrich von Weißenfels: Die Rosen vor den Toren des Sommers. Dieser Dichter ist eine fiktive Persönlichkeit aus einem meiner Romane. Die überaus romantische schmetterlingsgesegnete Visualisierung fertigte die KI DALL-E an.

Die künstliche Intelligenz erfasst sofort, dass es sich um etwas völlig anderes handelt, verglichen mit dem, was ich sonst so schreibe. Dies hier ist barocker, altertümelnder, traditioneller. Und genau so sieht die Visualisierung dann auch aus. Sagen musste ich DALL-E das nicht.

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DNKHT | 3 (Gedicht)

DNKHT | 3

Mondstille
kein Himmel
über meinen
Wünschen

Über das Wort Mondstille

Mondstille ist ein Begriff, der eine besondere Atmosphäre einfängt, ein Gefühl der Ruhe und der Einkehr, das oft mit der nächtlichen Präsenz des Mondes in Verbindung gebracht wird. In klaren Nächten, wenn der Mond hoch am Himmel steht und sein sanftes, silbriges Licht die Welt in eine ruhige Szenerie taucht, entsteht ein Moment der Mondstille. Es ist, als würde die Zeit stillstehen, die Hektik des Alltags verschwindet und die Welt hält für einen kurzen Augenblick den Atem an. Die Stille, die unter dem Mondlicht herrscht, ist tief und umfassend, sie scheint jeden Winkel der Nacht zu durchdringen und bietet einen Raum für Reflexion und Ruhe.

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