Sichelmond (Gedicht)

Sichelmond Gedicht Visualisierung

Sichelmond

er ist dünn und
wie aus Draht
irgendwie elektrisch
angestrahlt
die Engel umkreisen
ihn leise
die Nacht ist
leer und kalt

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau.

Das Gedicht in Prosa

Der Sichelmond hing am nächtlichen Himmel, dünn und scheinbar wie aus Draht gefertigt. Sein silbriger Schein schien elektrisch zu sein, als würde er von einem unsichtbaren Licht angestrahlt. Man könnte meinen, Engel flögen sanft um ihn herum, ihre Flügel kaum hörbar in der Stille der Nacht. Unter diesem himmlischen Tanz breitete sich die Erde aus, die Nacht darum herum leer und kalt, als würde sie den Atem anhalten und dem zarten Spiel des Mondes und der Engel zusehen.

Visualisierung

Das Bild wurde von ChatGPT und DALL-E in gemeinsamer Anstrengung kreiert.