Augenblick (Minimalgedicht)

Augenblick (Minimalgedicht)

alles ist in einem
Augenblick
der Mond

Tja, das mag für viele ein wenig zu kahl sein, das soll ein Gedicht sein? ich finde es jedoch elegant. Mehr Wörter braucht es eben nicht. Was sich nun worauf bezieht, muss man selbst erlesen, jeder wird das etwas anders und auf seine eigene Weise machen. Am schönsten ist die Schwebe. Wenn man weder das eine noch das andere sicher weiß oder alles zugleich.

Entstanden ist der minimalistische Vers am 30.09.2025.

ohrenloser Mond (schräges Gedicht)

Mondgedichte

wenn er Ohren hätte
könnte man ihm hineinkneifen
und ihn daran schütteln
doch er weigert sich
weigert sich welche zu haben –
der abendscheue Mond

Das Gedicht entstand am 10.08.2025. Die KI (DALL-E 3) hat hier recht seltsame, fast bin ich versucht zu sagen, verschrobene Visualisierungen abgeliefert. Aber schau selbst.

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Fenstermond / 11 kurze Gedichte

Der Mond im Fenster

Der Mond im Fenster

Du blickst durch das Fenster und siehst ihn dort hängen – den Mond in seiner stillen Pracht. Doch plötzlich wird dir bewusst: Das Fenster rahmt ihn ein, macht ihn zu einem Bild. Ist er nun noch derselbe Himmelskörper oder ist er durch diesen Rahmen zu etwas anderem geworden? Diese Frage beschäftigt uns Menschen schon lange, denn sie berührt etwas Grundlegendes in unserem Wesen – die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und ihr Bedeutung verleihen. Siehe auch: Mondfenster

I

Fenstermond –
als träumte das Fenster
selbst vom Mond

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Träume erfrieren (Gedicht)

Träume erfrieren (Gedicht)

die Nacht so klar
der Mond so kalt
meine Träume erfrieren

Eine sternklare Nacht … mir ging es nicht darum, zu sagen, dass nun alles Erstrebenswerte und Gute irgendwie gefrostet ist, sondern um einen einzigen Traum, der in einem kalten Winter keine Chance hätte in der Nacht herumzufliegen.

Der Text entstand am 14.11.2025, die Visualisierung ist von DALL-E3.

Was den Mond zu einem großen Tröster macht

mondtrost

Manchmal stehst du da, schaust in den Himmel, und die Welt scheint schwerer als sonst. Dann ist er da – der Mond, ruhig und geduldig, ein stiller Zeuge deiner Gedanken. Seine Präsenz ist leise, nie aufdringlich, und doch hat er eine bemerkenswerte Gabe: Er tröstet, ohne ein Wort zu sagen, ohne etwas von dir zu verlangen. Was macht ihn zu einem so wunderbaren Tröster? Es ist seine Beständigkeit, sein Licht, das uns durch die Dunkelheit führt, und die Geschichten, die er für uns bereit hält.

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