Dieses himmlische Wesen schwebt lautlos durch die kalte Luft. Sein Körper ist aus feinstem Eiskristall geformt. Seine Flügel bestehen aus hauchdünnen Schneeflocken, die im Mondlicht funkeln. Sein Haar gleicht dem Reif, der im Morgenlicht glitzert. Seine Augen leuchten mit dem sanften Schein von Wintersternen. Wo er vorüberzieht, hinterlässt er eine Spur aus feinem Schneepuder und glitzernden Eiskristallen.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
ist das schon Weihnachten oder sehe ich meinen Träumen zu wie sie sich erfüllen?
ich weiß es
gerade eben hat er mir beim Schreiben über die Schulter geschaut — ein Weihnachtsengel
Von weihnachtlicher Stimmung, Tannenbäumen und Geschenken kann ich nicht schreiben. Vielleicht weil ich Weihnachtsgedichte nicht wirklich mag; sie haben so etwas von auswendig lernen und aufsagen müssen – also Zwang. Dabei habe ich schon einen Weihnachtsroman geschrieben und mich während seiner Entstehung intensiv mit den Christfeiertagen auseinandergesetzt. Lyrisch hat das aber wohl keine Spuren hinterlassen. Aber eines wollte ich wenigstens gemacht haben, auf meine Weise und reichlich reduziert.
Gerade Weihnachten hätte es doch verdient mit weniger Ballast befrachtet zu werden, oder? Deshalb hier meine Idee: Ich hab es schon zu Halloween gemacht – ich kostümiere einfach einige meiner schon vorhandenen Gedichte und kreiere so etwas neues. Nicht unschlau, oder? Ich weihnachtisiere oder kostümiere also meinen eigenen Verse. Nun ja, einige ausgewählte. So einfach ist das gar nicht. Und wenn es klappt, ändert ein Gedicht sofort … nun ja, alles.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit. Sie schenkt uns Stille, Freude und ein wohliges Gefühl der Geborgenheit. Inmitten von Kerzenschein, Tannenduft und Schneeflocken bringen uns Weihnachtsgedichte dazu, endlich innezuhalten.
Ob in den gemütlichen Stuben, am knisternden Kamin (wo er noch erlaubt ist) oder während eines winterlichen Spaziergangs – die Verse der klassischen Weihnachtsdichter haben die Magie dieser Zeit perfekt eingefangen. Sie lassen uns selig vom kommenden Fest träumen.
Hier sind 14 unvergleichlich weihnachtliche Klassiker, die das freudige Herz höher schlagen lassen. Sämtliche Wortgemälde wurden von künstlicher Intelligenz (KI) DALL-E und dem Microsoft Designer visualisiert.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
das neue Jahr ich hab an dich gedacht der Mond ist wie immer
ein neues Jahr mit neuen Wünschen wie immer der Mond
ein neues Jahr die alten Fehler derselbe Mond
ins neue Jahr zu kommen wir haben es beide geschafft der Mond und ich
was wird dein Traum heute sein lieber Neujahrsmond?
Die Gedichte entstanden im August 2024. Die Visualisierungen, leicht japonisiert, erzeugten die Siliziumkünstler DALL-E und Microsoft Designer. Die haikuesken Verse kommen mir nun etwas arg schlicht, generisch, vielleicht sogar langweilig vor. Aber vielleicht hast du genau das gesucht, etwas schnörkelloses und eimnfaches, deshalb lasse ich sie sie drin.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Hier sind die jeweils passendsten Adjektive zu den Jahreszeiten. Aber ich das Jahr nicht in die 12 Monate und auch nicht in die phänologischen Jahreszeiten unterteilt, sondern mich an die üblichen quasi volkstümlichen Begriffe gehalten, wie sie im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet werden. Siehe auch: Haiku Themen: Mehr als nur Kirschblüten und Grillenzirpen!
Es liegt in der Natur der Sache, dass es einige Überschneidungen und Wiederholungen gibt. Hier ist unser Jahr in Adjektiven.
All diese Begriffe spiegeln die volkstümlichen, alltagssprachlichen Bezeichnungen wider, die Menschen in verschiedenen deutschsprachigen Regionen verwenden, um die Übergänge und Abstufungen der Jahreszeiten zu beschreiben. Lies weiter mit einem Gedicht: der Himmel Farbe (Herbstgedicht)