das Lächeln anderswo (Gedicht)

das Lächeln anderswo (Gedicht)

das Lächeln anderswo

der schiefe Himmel heut
die Farben die der Mond hat
warte noch
bis die Nacht sich in den Regen lehnt
sie lächelt anderswo

Diese Arbeit entstand am 28.07.2011. Visualisiert wurde das Gedicht mit DALL-E und Microsoft Designer. Die Analysen stammen von Claude.

Rythmus der Gedichtzeilen und ihre Farben

Das Motiv aus der Titelzeile wird am Schluss wieder aufgenommen.

Rythmus der Gedichtzeilen und ihre Farben

Synästhetische Analyse des Gedichts

Wonach schmecken und riechen die Verse, wie fühlen seine die Wörter an?

Der schiefe Himmel hinterlässt einen leicht metallischen Geschmack, ähnlich wie Regenrinnenwasser auf der Zunge. Er riecht nach feuchter Erde kurz vor einem Gewitter und hat eine raue, unebene Textur wie alte Baumrinde. Die Farben die der Mond hat schmecken nach einer Mischung aus Vanille und Sternanis, riechen nach kühlem Nebel und Jasmin, und fühlen sich samtige an wie kühle Seide auf der Haut. Warte noch hat den erfrischenden Geschmack von Quellwasser mit einem Hauch von Minze, duftet nach der stillen Erwartung vor Tagesanbruch und pulsiert sanft wie ein ruhiger Herzschlag unter der Haut. Schließlich schmeckt die Nacht sich in den Regen lehnt nach dunkler Schokolade mit einer Note von Meersalz, riecht nach feuchtem Asphalt und fühlt sich an wie glatte, leicht klebrige Blätter, deren Temperatur von kühl zu angenehm warm übergeht, als würde man in eine wärmende Decke gehüllt, während draußen sanfter Regen niedergeht.