die Träume / 2 (Gedicht)

die Träume / 2 (Gedicht)

die Träume / 2

da liegen sie
es ficht mich nicht an
nimm du sie doch
ich will nicht mehr
keine Träume
für niemanden
ich brauch sie nicht
brauch niemanden mehr
nichtmal Träume
wozu auch
also bitte
greif zu
mach sie zu deinen
werde glücklich damit
aber mich lass damit in Ruh
die Träume
was tun sie ohne mich
werden sie klarkommen?
einsam wie sie dann wären
wenn du sie nicht nähmst
ich brauche sie nicht
ich mach das nicht mehr
so schön es auch ist
die Träume

Aus dem Gedichtband: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierung übernahmen DALL-E und der Microsoft Designer via Bing. Dies ist eines meines längsten Gedichte überhaupt, allerdings nicht das absolut längste. Schau dir auch an: die Träume / 1

Träume als innere Schätze

Ja, Träume dürfen als unsere innere Schätze betrachtet werden. Sie sind verborgen in den tiefsten Winkeln unserer Seele, wertvoll und einzigartig wie Edelsteine, die ans Licht gebracht werden werden. Träume sind keine bloßen Hirngespinste, sondern Spiegelbilder unserer Wünsche, Hoffnungen und Ängste. In ihnen schlummern die unverwirklichten Potenziale, die Sehnsüchte, die uns antreiben, und die unerfüllten Bedürfnisse, die nach Ausdruck suchen.

Wie Schätze, die tief in der Erde vergraben sind, verlangen auch Träume nach Geduld und Hingabe, um entdeckt und gehoben zu werden. Sie fordern uns heraus, uns selbst zu erkennen, unsere Grenzen zu erweitern und das Leben in seiner ganzen Tiefe zu erfassen. Was wäre, wenn ich dir sage, dass jeder Traum, ob er in der Dunkelheit der Nacht geboren wird oder im stillen Nachdenken des Tages, einen Funken Wahrheit bärge über uns selbst und die Welt um uns herum.

Diese Träume sind nicht bloss launige und flüchtige Gedanken, sondern Juwelen geradezu, die, wenn sie mit Mut und Entschlossenheit angegangen werden, unser Leben bereichern und uns auf den Wegen führen können, die uns zu unserem wahren Selbst führen. Mindestens. Sie sind die verborgenen Schätze, die in uns leuchten, selbst wenn die äußere Welt dunkel, unsicher und krank erscheint. Sie erinnern uns daran, dass in unserem Inneren eine unendliche Quelle von Möglichkeiten liegt, bereit, gefördert zu werden, wenn wir den Mut haben, danach zu greifen.

Träume als innere Schätze sind deshalb nicht nur wertvoll für uns selbst, sondern auch für die Welt, die wir mitgestalten. So bereichern wir nicht nur unser eigenes Leben, sondern auch das der anderen. Das Gedicht oben sieht Träume kritischer, sie können nämlich auch Lasten sein, besonders dann, wenn wir sie zu lange mit uns herumtragen.

Ungewöhnliche Assoziationen zum Gedicht

Farbe: #808080 (Grau)

Grau steht für Neutralität, Leere, und emotionale Distanz. Es passt perfekt zur Stimmung des Gedichts, da es eine Entfremdung von Träumen und emotionaler Beteiligung ausdrückt.

Temperatur: 5 °C

Die Temperatur symbolisiert emotionale Kälte und Abgeschiedenheit, wie sie in den Worten des Gedichts mitschwingt. Der Rückzug von jeglichen emotionalen oder traumhaften Verstrickungen erinnert an die Kälte eines frühen Wintertages.

Farbverlauf: Ein Verlauf von Grau zu Dunkelblau

Dieser Verlauf symbolisiert die Abwesenheit von Hoffnung und die zunehmende Dunkelheit, die das Leben des Sprechers durchzieht. Der Übergang von Grau zu Dunkelblau steht für den Verlust von Träumen und innerem Licht.

Schokoladensorte: Zartbitterschokolade

Zartbitterschokolade hat eine gewisse Schwere und einen leicht bitteren Geschmack, was gut zu der resignativen und ernüchterten Stimmung des Gedichts passt.

Geräusch: Leises Rauschen eines verlassenen Meeresufers

Dieses Geräusch vermittelt Einsamkeit und die Weite der Abwesenheit von Zielen oder Träumen. Es verstärkt die innere Leere, die der Sprecher empfindet.

Spielzeug: Ein verlassenes Karussell

Ein stillstehendes Karussell symbolisiert hier das Ende von Spaß, kindlicher Unbeschwertheit und Träumen. Es passt zur Resignation und Melancholie des Gedichts.

Haarfrisur: Kurze, zerzauste Frisur

Die Frisur suggeriert Gleichgültigkeit und einen Mangel an Interesse, sich mit der eigenen Erscheinung oder der Außenwelt auseinanderzusetzen. Sie ist schlicht und distanziert.

Teesorte: Schwarzer Tee ohne Zucker oder Milch

Dieser Tee steht für Stärke, aber auch für Bitterkeit und Kargheit, ähnlich den Gefühlen des Sprechers, der keine emotionalen oder süßen Träume mehr braucht.

Filmgenre: Arthouse-Drama

Arthouse-Filme sind oft introspektiv und beschäftigen sich mit existenziellen Themen. Sie hinterfragen die Realität und gehen tief in die Psyche ein, ähnlich wie das Gedicht.

Kuchen, Torte oder Kekse: Zwieback

Zwieback ist trocken, schlicht und bietet kaum Genuss, was gut zur Stimmung des Verzichts und der Nüchternheit des Gedichts passt.

Süßigkeit: Lakritz

Lakritz ist herb und polarisiert – genau wie die Gefühle im Gedicht. Es steht für den Verlust von Freude und die Abwendung von süßen Träumen.

Schmuckstück: Ein einfacher Silberring

Ein Silberring ist schlicht und ohne Schmucksteine. Er symbolisiert eine distanzierte Eleganz und Minimalismus, passend zum Gefühlszustand des lyrischen Ichs.

Parfüm: Ein Duft aus Zedernholz, kalter Minze und einem Hauch von Leder

Diese Duftnoten vermitteln Klarheit und Frische, aber auch eine gewisse Härte und Kälte. Zedernholz steht für Beständigkeit und Abwesenheit von Sentimentalität, die Minze für Kühle, und Leder für die raue, fast unnachgiebige Natur des lyrischen Ichs.

die Träume / 2 (Gedicht)

Mit Sternenstaub signiert: Lenny Löwenstern

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