Zwitschern (Wandergedicht)

Zwitschern (Gedicht ohne Titel)

ohne Titel

sie zwitschern einfach weiter
derweil ich durchs Unterholz krache
die Vögel in den Wipfeln

Verfasst am 19.05.2024. Visualisiert von DALL-E und Microsoft Designer. Prompt: »Visualisiere minimalistisch auf stilisierte und surreale Weise: Text des Gedichts«.

Das Gedicht beschreibt einen Waldbesuch, bei dem ich vom Wege abgekommen bin. Ein Mikroabenteuer mit Soundtrack, wenn man so will.

Synästhetische Verbindungen

In diesem Gedicht entfaltet sich eine synästhetische Waldlandschaft, die alle Sinne anspricht. Die zwitschernden Vögel hüllen uns in einen Duft von frischem Morgentau auf Gras, ihre Melodien schimmern in hellem, fröhlichem Gelb und strahlen die angenehme Wärme früher Sonnenstrahlen aus. Ihr silbrig-weißes Zwitschern riecht süß wie Nektar und vibriert warm in der Luft.

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Distichon über die Welt

Distichon

Distichon

und wenn man sie loslässt
wessen Welt ist es dann?

Hier sind 11 Vorschläge für einen Titel zu diesem Distichon

  1. Die Freiheit der Welt
  2. Losgelassene Welten
  3. Wessen Welt?
  4. Die Frage der Freiheit
  5. Entfesselte Realität
  6. Im Angesicht der Freiheit
  7. Wem gehört die Welt?
  8. Verlorene Kontrolle
  9. Ungebundene Horizonte
  10. Welten ohne Zügel
  11. Freiheit und Besitz

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5 kurze Mondgedichte

5 kurze Mondgedichte

als wir allein sind
schweigen wir
der Mond und ich

Minimal mag ich am liebsten, also manchmal – mal mehr, mal weniger. Dann denke ich, in ein paar Zeilen oder mit wenigen Wörtern kann alles gesagt werden. Man muss sich nicht bemühen, die richtige Worte zu finden; man muss sie los werden, das ist genauso schwer – mindestens. Und auch wieder nicht. Es gibt Dinge, da reicht ein ganzer Roman nicht aus.

Mondschein
man sieht alles
und ist doch unendlich allein

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wir ganz oben (Himmelsgedicht)

wir ganz oben (Gedicht)

wir ganz oben

wenn wir zum Mond
fliegen würden
nur so in Gedanken
und in Träumen
nur wir zwei
und wenn dann
die anderen überrascht
hochsehen müssten
ihre dummen Gesichter
das wäre ein Spaß

Aus dem Buch: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Illustration übernahmen DALL-E und der Microsoft Designer via Bing.

Wenn das Gedicht ein 7-Gänge-Menü wäre, wie sähe es möglicherweise aus?

Ein solches Menü könnte sich in der folgenden Art und Weise entfalten, mit einem Fokus auf Leichtigkeit, Überraschung und einem Hauch von Fantasie, um die spielerische und träumerische Qualität des Gedichts widerzuspiegeln:

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Sehnsucht / 2 (Minimalgedicht)

Sehnsucht / 2 (Minimalgedicht)

Sehnsucht / 2

die Nacht
das Blau

Manchmal fertigen Künstler Serien, indem sie ein gelungenes Werk immer wieder abwandeln. Ich dachte, das kann ich auch – mit einem Gedicht. Andy-Warhol-like … Sieh dir deshalb auch Sehnsucht / 1 an. Die Visualisierung stammt von DALL-E via Bing & Microsoft Designer. Die Grafiken bilden keine Serie, die sind austauschbar, nur der Text.

In ihrem Innern tragen sowoh die Nacht als auch das Blau die Idee der Unendlichkeit in sich, etwas, das der Sehnsucht sehr nahekommt: die Nacht, die keine Grenzen zu haben scheint, und das Blau, das eine Art himmlischer Unendlichkeit suggeriert. Beide sind nicht fest zu greifen, sie entziehen sich und bieten Raum für Vorstellungen, für das, was nicht vollständig erreicht oder verstanden werden kann. Die Sehnsucht danach, was im Verborgenen liegt (die Nacht), und die Sehnsucht nach der Weite (das Blau) sind also letztlich zwei Facetten derselben inneren Suche nach etwas, das jenseits des Greifbaren liegt.

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