Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
als wir allein sind schweigen wir der Mond und ich
Minimal mag ich am liebsten, also manchmal – mal mehr, mal weniger. Dann denke ich, in ein paar Zeilen oder mit wenigen Wörtern kann alles gesagt werden. Man muss sich nicht bemühen, die richtige Worte zu finden; man muss sie los werden, das ist genauso schwer – mindestens. Und auch wieder nicht. Es gibt Dinge, da reicht ein ganzer Roman nicht aus.
Mondschein man sieht alles und ist doch unendlich allein
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
wir ganz oben
wenn wir zum Mond fliegen würden nur so in Gedanken und in Träumen nur wir zwei und wenn dann die anderen überrascht hochsehen müssten ihre dummen Gesichter das wäre ein Spaß
Wenn das Gedicht ein 7-Gänge-Menü wäre, wie sähe es möglicherweise aus?
Ein solches Menü könnte sich in der folgenden Art und Weise entfalten, mit einem Fokus auf Leichtigkeit, Überraschung und einem Hauch von Fantasie, um die spielerische und träumerische Qualität des Gedichts widerzuspiegeln:
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Sehnsucht / 1
der Mond der Regen
Aus dem Gedichtband: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierung erfand DALL-E via Bing & Microsoft Designer. Die beiden chinesischen Schriftzeichen sollen für Regen stehen, was die Idee der KI war.
Steckbrief des Minimalgedichts
Farbe: #000000 (Schwarz). Schwarz ist die Farbe der Nacht, des Unbekannten und der Tiefe. Sie spiegelt die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach etwas Unfassbarem wider.
Mein Text beschreibt eine Situation voller Sehnsucht und unerfüllter Wünsche. Das Bild des Mondlichts auf den Füßen vermittelt eine sanfte, fast zarte Präsenz, während die kalte Nacht die Einsamkeit und Distanz betont. Die leidvolle Tatsache, dass Doro nicht wartet zeigt, dass die geliebte Person nicht mehr verfügbar ist. Dennoch bleibt sie in meinen Wünschen präsent, was auf die unvergängliche Natur von Gefühlen und Hoffnungen hinweist, selbst wenn die Realität diese nicht erfüllen kann.
Auch wenn die Welt kalt und fern ist, bleiben die Gefühle und Wünsche bestehen. Es erinnert uns daran, dass die Liebe im Inneren des Menschen weiterleben kann, auch wenn sie im Außen keine Erfüllung findet. Eine mögliche Lehre könnte sein, die Schönheit in der eigenen Hingabe und in der Fähigkeit zu träumen zu erkennen, selbst wenn diese Wünsche nicht erwidert werden.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
herbststürmend selbst der Mond wackelt wie eine Laterne
Geschrieben am 15.09.2024 von Lenny Löwenstern. Die herbstfrischen Visualisierungen pinselten mit künstlicher Intelligenz DALL-E und Microsoft Designer via Bing.
Der Herbst bringt die Dinge in Bewegung. Du spürst es schon, wenn du morgens aus dem Haus trittst … Der Herbst ist da. Die Luft ist frisch, fast feucht, und trägt den Duft von feuchter Erde und fallenden Blättern mit sich.
Der Herbst bläst den Kopf frei
Die Natur zeigt sich jetzt von ihrer wilden Seite. Stürmische Winde fegen durch die Straßen und verwirbeln bunte Blätter. Sie tanzen einen wilden Reigen, bevor sie sich sanft auf den Boden legen. Manchmal kommt es dir vor, als würden die Bäume ihre Blätter regelrecht abschütteln wollen – als ob sie es kaum erwarten können, sich dem Winter zu ergeben.