5 kurze Mondgedichte

5 kurze Mondgedichte

als wir allein sind
schweigen wir
der Mond und ich

Minimal mag ich am liebsten, also manchmal – mal mehr, mal weniger. Dann denke ich, in ein paar Zeilen oder mit wenigen Wörtern kann alles gesagt werden. Man muss sich nicht bemühen, die richtige Worte zu finden; man muss sie los werden, das ist genauso schwer – mindestens. Und auch wieder nicht. Es gibt Dinge, da reicht ein ganzer Roman nicht aus.

Mondschein
man sieht alles
und ist doch unendlich allein

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wir ganz oben (Himmelsgedicht)

wir ganz oben (Gedicht)

wir ganz oben

wenn wir zum Mond
fliegen würden
nur so in Gedanken
und in Träumen
nur wir zwei
und wenn dann
die anderen überrascht
hochsehen müssten
ihre dummen Gesichter
das wäre ein Spaß

Aus dem Buch: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Illustration übernahmen DALL-E und der Microsoft Designer via Bing.

Wenn das Gedicht ein 7-Gänge-Menü wäre, wie sähe es möglicherweise aus?

Ein solches Menü könnte sich in der folgenden Art und Weise entfalten, mit einem Fokus auf Leichtigkeit, Überraschung und einem Hauch von Fantasie, um die spielerische und träumerische Qualität des Gedichts widerzuspiegeln:

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Sehnsucht / 1 (Minimalgedicht)

Sehnsucht (Minimalgedicht)

Sehnsucht / 1

der Mond
der Regen

Aus dem Gedichtband: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierung erfand DALL-E via Bing & Microsoft Designer. Die beiden chinesischen Schriftzeichen sollen für Regen stehen, was die Idee der KI war.

Steckbrief des Minimalgedichts

Farbe: #000000 (Schwarz). Schwarz ist die Farbe der Nacht, des Unbekannten und der Tiefe. Sie spiegelt die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach etwas Unfassbarem wider.

Stilrichtung: Minimalismus.

Adjektive: still, einsam, tröstend, sanft, melancholisch, nächtlich, leise, fern, unerreichbar, geduldig, zärtlich, verträumt, kühl, geheimnisvoll, silbern, flüchtig, hoffnungsvoll, bittersüß, sehnsuchtsvoll, umhüllend, nostalgisch, klagend, beruhigend, magisch

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in meinen Wünschen (Gedicht)

in meinen Wünschen (Gedicht)

in meinen Wünschen

das Mondlicht
auf meinen Füßen
die Nacht kalt
Doro wartet nicht
doch in meinen Wünschen

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die surreale Visualisierung schuf DALL-E via Bing nach dem Text.

Adjektive, die am besten zum Gedicht passen

sanft, kühl, zart, einsam, still, silbern, kalt, verträumt, unerreichbar, sehnsuchtsvoll, leise, umhüllend, melancholisch, geduldig, fern, bittersüß, hoffnungsvoll, geheimnisvoll, unnahbar, tröstend, schimmernd, friedlich, flüchtig, unendlich

Was das Gedicht über die Liebe sagt

Mein Text beschreibt eine Situation voller Sehnsucht und unerfüllter Wünsche. Das Bild des Mondlichts auf den Füßen vermittelt eine sanfte, fast zarte Präsenz, während die kalte Nacht die Einsamkeit und Distanz betont. Die leidvolle Tatsache, dass Doro nicht wartet zeigt, dass die geliebte Person nicht mehr verfügbar ist. Dennoch bleibt sie in meinen Wünschen präsent, was auf die unvergängliche Natur von Gefühlen und Hoffnungen hinweist, selbst wenn die Realität diese nicht erfüllen kann.

Auch wenn die Welt kalt und fern ist, bleiben die Gefühle und Wünsche bestehen. Es erinnert uns daran, dass die Liebe im Inneren des Menschen weiterleben kann, auch wenn sie im Außen keine Erfüllung findet. Eine mögliche Lehre könnte sein, die Schönheit in der eigenen Hingabe und in der Fähigkeit zu träumen zu erkennen, selbst wenn diese Wünsche nicht erwidert werden.

herbststürmend (Gedicht ohne Titel)

herbststürmend (Gedicht ohne Titel)

herbststürmend
selbst der Mond
wackelt wie eine Laterne

Geschrieben am 15.09.2024 von Lenny Löwenstern. Die herbstfrischen Visualisierungen pinselten mit künstlicher Intelligenz DALL-E und Microsoft Designer via Bing.

Der Herbst bringt die Dinge in Bewegung. Du spürst es schon, wenn du morgens aus dem Haus trittst … Der Herbst ist da. Die Luft ist frisch, fast feucht, und trägt den Duft von feuchter Erde und fallenden Blättern mit sich.

Der Herbst bläst den Kopf frei

Die Natur zeigt sich jetzt von ihrer wilden Seite. Stürmische Winde fegen durch die Straßen und verwirbeln bunte Blätter. Sie tanzen einen wilden Reigen, bevor sie sich sanft auf den Boden legen. Manchmal kommt es dir vor, als würden die Bäume ihre Blätter regelrecht abschütteln wollen – als ob sie es kaum erwarten können, sich dem Winter zu ergeben.

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