wach in der Nacht / Mondscheinfüße (Gedicht)

wach in der Nacht / Mondscheinfüße (Gedicht)

wach in der Nacht

ich will mich gerade so weit strecken
dass ein wenig Mondlicht
auf meine Fußspitzen fällt
das haben sie sich verdient

Das behutsame Gedicht entstand am 25.04.2024. Die mondlichterne Visualisierung erschufen DALL-E und der Microsoft Designer via Bing. Im Liegen wäre noch besser gewesen. Die Animation besorgte von Runway.

Weiterlesen …

Kuschelnachtgedicht

Kuschelnachtgedicht

in die Nacht will ich mich legen
lauschig mich einkuscheln
den Mond als Kissen —
wie sanft sie ist

Das Gedicht stammt aus dem Band: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierung wurde von DALL-E und dem Microsoft Designer mit einem Hauch Fernöstlichkeit kreiert.

Die Nacht in ein Kleid gewebt oder in einer Decke

Stell dir vor, die Nacht wäre ein Stoff, weich und geheimnisvoll, gefärbt in tiefem Blau und durchwirkt von funkelnden Sternen. Vielleicht könnte so eine Bettdecke aus einem samtigen Material sein, das sanft schimmert und sich wie der samtige Nachthimmel anfühlt, wenn du darüber streichst.

Weiterlesen …

ich barme um ihn (ein kurzes Mondgedicht)

ich barme um ihn (ein kurzes Mondgedicht)

ich barme um ihn
denn er wird nie wieder derselbe sein
der Mond dieser Nacht

Das Gedicht schrieb ich am 23.10.2024, visualisiert wurde es von DALL-E und dem Microsoft Designer, das sind zwei KIs. Einen Titel hat das Gedicht nicht, braucht es auch nicht.

Das Verb barme stammt von dem älteren, mittlerweile selten verwendeten deutschen Wort barmen, das so viel bedeutet wie Mitleid empfinden oder Erbarmen zeigen. Es ist also verwandt mit dem Substantiv Erbarmen, das für tiefes Mitleid und den Wunsch, jemandem in Not zu helfen, steht. Der Ausdruck ich barme um ihn verdeutlicht Empathie und das Gefühl des Mitleidens – eine Form der Anteilnahme, die oft auch mit einer gewissen Hilflosigkeit verbunden ist. Dazu passt auch unerbärmlich, ein seltenes Wort, es betont das Fehlen von Erbarmen oder Mitgefühl (unerbittlich wäre die zeitgemäße Variante). Den alten Ausdruck verwende ich hier mit Absicht, um mich mit dem kulturellen Erbe unserer Sprache zu verbinden. Dafür kommt es mir gerade recht. Aber jetzt zu etwas fantasievollerem, dem Mond …

Weiterlesen …

nachgeträumt (Gedicht)

nachgeträumt (Gedicht)

nachgeträumt

der Mond rutscht den Himmel herab
die Nacht hebt sich
Andrea fliegt davon

Das Gedicht stammt aus meinem Buch: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierung dachten sich DALL-E und der Microsoft Designer (via Bing) aus.

Nachträumen heißt so viel wie einer Sache oder einer Person (wie in diesem Gedicht) sehnsüchtig hinterherträumen, ein bisschen wie nachtrauern. Man träumt jemandem nach und der Zeit, die man mit ihm oder ihr (auch wie in diesem Gedicht) hatte. Der Traum geht so gesehen noch ein bisschen weiter, wenn auch mit niedrigerer Intensität. Es geht um etwas Bedeutendes, das verloren gegangen ist. Ein Gefühl, das dir sicherlich nicht fremd ist, es ist ziemlich universell. Ja, auf diese Weise habe ich schon vielem nachgeträumt, ich kann es gar nicht lassen.

Zum Gedicht passende Adjektive

schimmernd, entrückt, schlaftrunken, sehnsuchtsvoll, nebelhaft, still, ungreifbar, leicht, flüchtig, geheimnisvoll, silbern, fern, schwebend, traumwandlerisch, sacht, zart, verklärend, zauberhaft, endlos, verschleiert, unwirklich, mondhell, sternenglanzumwoben

ihr da meine Sterne (Sternschnuppengedicht)

ihr da meine Sterne (Sternschnuppengedicht)

ihr da meine Sterne

fallt herunter
wenn es euch beliebt
die Nacht macht ihr mir
nicht kürzer nur
weil es euch gibt

Aus den Buch: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die blauselige Visualisierung kommt von DALL-E via Bing und Microsoft Designer.

Was wäre, wenn man auf einer Sternschnuppe reiten könnte?

Sobald deine Finger die glühende Hülle der Sternschnuppe berühren, verwandelt sich die Welt um dich herum. Die Nacht öffnet ihre samtenen Arme und hüllt dich in ein Gewand aus Dunkelheit und Sternenstaub.

Geschwind saust du durch die Atmosphäre, ein leuchtendes Juwel am Firmament. Unter dir breitet sich die Erde aus, ein lebendiges Mosaik aus Licht und Schatten. Städte funkeln wie verstreute Diamanten, Wälder rauschen als dunkle Wogen, und Ozeane spiegeln das Mondlicht wie flüssiges Silber.

Weiterlesen …