Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
wenn er Ohren hätte könnte man ihm hineinkneifen und ihn daran schütteln doch er weigert sich weigert sich welche zu haben – der abendscheue Mond
Das Gedicht entstand am 10.08.2025. Die KI (DALL-E 3) hat hier recht seltsame, fast bin ich versucht zu sagen, verschrobene Visualisierungen abgeliefert. Aber schau selbst.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Geben wir es zu, die meisten Weihnachtsgrüße klingen gleich. Besinnliche Zeit, friedvolle Stunden, von Herzen alles Gute. Du schreibst sie, weil man sie eben schreibt. Du liest sie – und spürst oft nichts dabei.
Diese Sammlung ist anders gedacht. Sie gibt dir festliche Grüße für Weihnachten in zehn klar unterscheidbaren Tonlagen an die Hand – orientiert an Stimmen der deutschen Literatur. Nicht als Nachahmung, sondern als Hilfe: Wenn du selbst formulieren willst, findest du hier einen Ansatz. Wenn du etwas Passendes suchst, kannst du es direkt übernehmen.
Die Spannweite reicht von der Würde Johann Wolfgang von Goethes über die Ironie Heinrich Heines bis zum Sprachwitz Christian Morgensterns. Manche Grüße sind ernst, manche leicht. Manche glauben an etwas, manche nicht. So findest du für jeden Empfänger einen passenden Ton – und für dich eine Stimme, die sich nicht fremd anfühlt.
Es geht um Nutzen statt Pathos. Wenn du eine Karte schreibst, eine Mail abschließt oder einfach einen kurzen Gruß brauchst, findest du hier brauchbares Material. Kein Kitsch, keine Floskeln, keine Verlegenheitsprosa. Siehe auch: 14 der schönsten deutschen Weihnachtsgedichte in Szene gesetzt
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Der Mond im Fenster
Du blickst durch das Fenster und siehst ihn dort hängen – den Mond in seiner stillen Pracht. Doch plötzlich wird dir bewusst: Das Fenster rahmt ihn ein, macht ihn zu einem Bild. Ist er nun noch derselbe Himmelskörper oder ist er durch diesen Rahmen zu etwas anderem geworden? Diese Frage beschäftigt uns Menschen schon lange, denn sie berührt etwas Grundlegendes in unserem Wesen – die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und ihr Bedeutung verleihen. Siehe auch: Mondfenster
I
Fenstermond – als träumte das Fenster selbst vom Mond
die Nacht so klar der Mond so kalt meine Träume erfrieren
Eine sternklare Nacht … mir ging es nicht darum, zu sagen, dass nun alles Erstrebenswerte und Gute irgendwie gefrostet ist, sondern um einen einzigen Traum, der in einem kalten Winter keine Chance hätte in der Nacht herumzufliegen.
Der Text entstand am 14.11.2025, die Visualisierung ist von DALL-E3.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
ich sammle Sterne – wenn ich zuhaus bin ist mein Zimmer leer
09.08.2025
Man sammelt sie nur in Gedanken in der Fantasie, das sollte soweit klar sein. Man kann Sterne nicht wie Blätter oder Steine aufheben und nach Hause tragen, und wenn doch, dann nur in Gedanken; das Zimmer bleibt deshalb leer.
Hier kommt eine Variante, mit einem anderen Ton.
ich sammle Sterne – bin ich zu gierig ist der Himmel leer