sieh hoch und denk daran (Gedicht)

sieh hoch und denk daran

die Sterne
fragt auch keiner
ob sie funkeln wollen —
aber sie tun’s

Die Visualisierungen kreierte die KI DALL-E. Das Gedicht entstand am 31.12.2023. Ich setze einen so genannten Geviertstrich ein. Was das ist? Lies weiter …

Der Geviertstrich

Dieses Zeichen, bekannt auch als der »em dash«, ist in der Welt der Typografie ein echtes Multitalent. Es ist ungefähr so lang wie der Buchstabe »M« im jeweiligen Schriftsatz und wird in Gedichten oft als stilistisches Werkzeug eingesetzt.

In der Dichtkunst spielt der Geviertstrich eine besondere Rolle. Er kann wie ein plötzlicher Atemzug inmitten eines Verses wirken, der den Lesefluss kurz unterbricht und so eine dramatische Pause schafft. Diese Unterbrechungen sind perfekt, um einen Gedankenwechsel oder eine überraschende Wendung hervorzuheben. Manchmal dient der Strich auch dazu, einen Nachdruck zu setzen, der stärker wirkt als ein einfaches Komma oder eine Klammer. Er kann wie ein Scheinwerfer sein, der ein Wort oder eine Phrase ins Rampenlicht stellt und ihre Bedeutung verstärkt.

Auch für den Rhythmus eines Gedichts ist der Geviertstrich ein wertvolles Instrument. Er kann den Takt verändern, Spannung aufbauen oder eine Erwartungshaltung erzeugen. In den Händen eines geschickten Dichters wird der Geviertstrich zu einer Art Zauberstab, der die Atmosphäre eines Gedichts subtil, aber kraftvoll beeinflusst.

Kurzum, der Geviertstrich ist ein kleines, aber mächtiges Element in der Poesie. Er bietet dem Dichter die Freiheit, über die Grenzen herkömmlicher Interpunktion hinauszugehen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Sieh dir auch diese Übersicht an: Zwischen den Wörtern: Typographie in der Welt der Poesie