wiedersehen (Gedicht)

wiedersehen

wenn wir uns wiedersehen
werden wir wie damals sein
uns ist die Zeit egal
du und ich
so wie es war
so ist es jetzt
und am Ende vielleicht
doch noch Sterne

Aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierungen stammen von DALL-E.

Das Gedicht als Prosatext

In einem Augenblick des Wiedersehens, wo die Erinnerungen so lebendig sind wie die Gegenwart, werden wir feststellen, dass wir immer noch die Menschen sind, die wir einst waren. Unverändert durch die vergehenden Jahre, werden die Emotionen von damals wieder auferstehen, als ob sie nie verschwunden wären. Die Zeit, diese unerbittliche Kraft, die alles verändert, scheint uns nicht berührt zu haben. Sie kann uns nicht berühren. Es sind immer noch wir beide, unverändert, trotz allem, was passiert ist. Das, was war, spiegelt sich in dem, was jetzt ist, und in den stillen Momenten, wenn wir zum Himmel aufblicken, hoffen wir, dass die Sterne uns am Ende doch noch leuchten.

Beide Bilder ist in einem zeitlosen, traumähnlichen Raum angesiedelt. Zwei Figuren sind in einer zeitlosen Umarmung dargestellt, die ‘du und ich’ symbolisieren, unbeeinflusst vom Vergehen der Zeit. Sie sind von einem Hintergrund umgeben, der Vergangenheit und Gegenwart verschmilzt, mit Elementen wie handlosen Uhrzifferblättern und abstrakten, fließenden Formen. Die Atmosphäre ist ruhig und nostalgisch. Im oberen Teil des Bildes geht die Szene in einen Sternenhimmel über, der die hoffnungsvolle Vorstellung von ‘vielleicht am Ende doch Sterne’ repräsentiert und eine Zukunft voller Wunder und Möglichkeiten andeutet. Die Stimmung ist geprägt von einer beständigen Verbindung und zeitloser Liebe.