Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
was die Nacht sagt
so nah bei ihr ich wäre wohl auch ohne Sterne hier
Das Gedicht entstand am 07.01.2024. Und zwar mit Reim! Mit dem Japanischen habe ich es ja, deshalb auch hier wieder. Die Grafik von DALL-E enthält einige von der KI generierte Schriftzeichen, die man identifizieren kann. Das war seine Idee, ich habe es mir nicht gewünscht. Blumen blühen am nächtlichen Himmel, heißt es darin. Schön, oder? Damit sind wohl die Sterne gemeint.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
ohne Titel
als sie hereinkommt ist sie für einen Flügelschlag in den Duft der Nacht gehüllt
Das Gedicht entstand am 01.08.2024, visualisiert wurde es von DALL-E und Microsoft Designer auf eine minimale, stilisierte und einfache Weise. Der Flügelschlag steht hier symbolisch für einen kurzen poetischen Moment.
Diese Gegenstände passen am besten zum Gedicht
Samtvorhänge, eine flackernde Kerze, ein altertümlicher Spiegel, eine Kristallkugel, ein verstaubtes Notizbuch, ein Vogelkäfig ohne Tür, eine in Blau getauchte Vase, ein Windspiel aus Glas, ein schimmernder Perlmuttfächer, ein Fläschchen Parfum, ein Tintenfass mit silbernem Deckel, ein alter Briefumschlag, ein filigraner Sternanhänger, ein Samtkissen, ein verwaschenes Polaroid-Foto, eine zerknitterte Landkarte, eine Schatulle aus Ebenholz, ein seidener Schal, ein winziger Sanduhranhänger, ein dunkles Medaillon, eine einzelne Feder …
Wonach duftet die Nacht?
Die Nacht als Zeitraum oder astronomisches Phänomen hat tatsächlich keinen eigenen Geruch. Sie ist einfach die Abwesenheit von Sonnenlicht auf einem Teil der Erdoberfläche.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
blasses Mädchen
ein halber Mond am Himmel die Zeit steht still steht sie nicht ein Mond breit Hoffnung die letzte Umarmung gelingt
Das Gedicht stammt aus dem Band: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Der Titel im Buch lautete ursprünglich: blasser Hase, was mir jetzt und im Nachhinein despektierlich erscheint. Ich fange offenbar an, mich selbst zu verfälschen. Tatsächlich liegt dem Gedicht eine real existierende Person zugrunde, beziehungsweise die Erinnerung an sie. Dass seinerzeit (1997) nichts zustande gekommen ist, versteht sich, sonst müsst‘ ich nicht dichten …
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
ich will es im Kopf behalten
wenn du Sterne siehst wird es Zeit aufzuhören damit darüber zu reden was alles nicht möglich sei
Geschrieben am 22.07.2024. Die Visualisierung im Stil des so genannten Phantastischen Realismus besorgten DALL-E und der Microsoft Designer. Das ist mal ein Himmel …
Hier ist, was wir ganz sicher nicht tun können, wenn wir zu den Sternen aufsehen:
Sie berühren, sie festhalten, ihre Wärme spüren, ihren Duft einatmen, ihre Stille hören, ihre Geheimnisse lüften, sie bewegen, sie auslöschen, sie vom Himmel pflücken …
Aber sonst?
Emotionale Fieberkurve, so bewegen sich das Gedicht in Zeilen