
Wenn du nach Argumente suchst, die für das Gedicht und die Poesie im Allgmeinen sprechen, hier sind sie:

Wenn du nach Argumente suchst, die für das Gedicht und die Poesie im Allgmeinen sprechen, hier sind sie:

Morgens in der Früh‘
wenn ich hochsehe
zum Mond
ist’s mir peinlich
es kleben noch
Träume an ihm
Geschrieben am 29.04.2024 und visualisiert von DALL-E und Microsoft Designer. Die Schrift im Bild ist Englisch, darüber bitte ich hinwegzusehen. Wer das nicht tut und genauer hinschaut, erkennt das Gedicht im Bild … auf eine seltsam verdrehte Weise. Was durchaus seinen Reiz hat. Und irgendwie sind die Träume ja auch Gedichte — oder umgekehrt?
Eine passende Farbe zum Gedicht wäre #B0C4DE, bekannt als Light Steel Blue. Dieser Ton ist eine subtile Mischung aus Blau und Grau, die die Stimmung eines verträumten Morgens einfängt. Hier ist noch eine blaugeträumte Visualisierung des Gedichts:

neblig, sanft, ruhig, friedlich, verschlafen, romantisch, dämmrig, dunstig, verheißungsvoll, verwunschen, zart, geheimnisvoll, träge, still, gedämpft, magisch, schimmernd, frisch, taubenetzt, entrückt, unwirklich, seiden, verschleiert, hoffnungsvoll

vorsichtig und behutsam
der Mond scheint auf ihr Tagebuch
während sie daraus liest
will ich sie küssen
doch ich wage es nicht
sie könnte ja verrutschen
in den Zeilen
und plötzlich wäre es
ein anderes Leben
aus dem sie läse
Aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Das Bild wurde von DALL-E via Microsoft Designer kreiert. Die Dame mit dem Tagebuch hat es wirklich gegeben, ich nenne aber ihren Namen nicht. Tatsächlich hat sie mir daraus vorgelesen, was ich bemerkenswert fand in meinen damals jungen Jahren. Das habe ich nie vergessen, weshalb mir das Gedicht auch eines der liebsten ist aus dem genannten Büchlein.
Farbe: #C0C0C0 (Silbergrau)
Silbergrau repräsentiert Zartheit, Zurückhaltung und Mondlicht; Stimmungen, die das Gedicht prägen.

Egal ob Benn, Bachmann oder Brecht – mit diesen genialen Hacks findest du im Handumdrehen heraus, aus welcher Epoche ein Gedicht stammt. Wusstest du, dass man allein am Stil erkennen kann, ob ein Poet die Aufklärung, Romantik oder Moderne geprägt hat? Lass uns gemeinsam dieses Geheimnis lüften!

der Himmel ist …
kein Schneestern mehr
kein Wintermädchen
keine blaue Zeit
bloß Regen und Nebel
keine Feengeschichten
und wohin das Licht wohl ist
Das Gedicht schrieb ich am 14.12.2009, visualisiert wurde es von DALL-E und dem Microsoft Designer.
Offensichtlich steckt eine Portion Fantasy in der Lyrik. Also habe ich meinen Assistenten (Claude) gefragt: Welche Figur aus Herr der Ringe, Harry Potter, Games of Thrones oder einem vergleichbaren Roman passt wohl am besten zum Gedicht?
Seine Antwort: Nach sorgfältiger Überlegung würde ich sagen, dass Sansa Stark aus Game of Thrones am besten zu diesem Gedicht passt. Und dies sind die Gründe:
Claude hat sich also etwas dabei gedacht, und nicht wenig. Sansas Charakter verkörpert den Verlust von Unschuld und kindlichen Träumen, der im Gedicht zum Ausdruck kommt. Ihre Geschichte ist eine von Desillusionierung, aber auch von Widerstandsfähigkeit und Anpassung an eine härtere Realität als erwartet. Sie lernt, in einer Welt zu navigieren, die weit entfernt ist von den Liedern und Geschichten, die sie als Kind liebte – genau wie das lyrische Ich im Gedicht, das eine Welt ohne Schneesterne und Feengeschichten wahrnimmt.
Das hätte ich 2009 nicht gedacht. Ja, ich weiß, dass der TV-Show Bücher zugrunde liegen, ich habe sie alle gelesen, aber erst nachdem ich die Show gesehen habe. Auf Deutsch erschien Das Lied von Eis und Feuer übrigens erstmals 1997.
