Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Traumwunsch
darf ich meinen Traum für eine Weile bei dir verstecken? ich will ihn gut untergebracht wissen bitte nimm ihn und gib auf ihn acht vor wem versteckst du ihn denn? willst du wissen eigentlich sage ich will ich nur dass du ihn findest
Hier ist ein Versuch, den Text ins Spanische zu übertragen:
ella
en el cielo nocturno pienso envuelvo en él mis sueños la luna está silenciosa y redonda
Klangmuster-Visualisierung des Gedichts
Die Klangmuster-Visualisierung des Gedichts verwandelt die sprachlichen Elemente in eine abstrakte, visuelle Komposition. Der rote Kreis am Anfang repräsentiert das alleinstehende „sie“, das den Ausgangspunkt des lyrischen Ichs bildet. Von dort aus entfaltet sich das Gedicht in fließenden Linien und Formen. Die türkisfarbene Wellenlinie steht für die melodische Qualität der Zeile „an den Nachthimmel denk ich“, wobei die sanfte Kurve die träumerische Stimmung einfängt. Die blaue, geschwungene Linie darunter visualisiert das „Wickeln der Träume“, ihre Form erinnert an eine umhüllende Bewegung und spiegelt so die Bedeutung der Worte wider.
Der große gelbe Kreis am unteren Bildrand symbolisiert den Mond, dessen Rundheit und Präsenz durch die geschlossene Form betont wird. Der kleinere, ausgefüllte gelbe Kreis daneben verstärkt den Eindruck von „rund“ und unterstreicht die Vollkommenheit des Mondbildes. Die gestrichelten Linien, die verschiedene Elemente miteinander verbinden, deuten auf klangliche Beziehungen wie Alliterationen und Assonanzen hin, die das Gedicht durchziehen und ihm seinen besonderen Rhythmus verleihen. So wird die akustische Dimension des Gedichts in eine visuelle Erfahrung übersetzt, die es ermöglicht, die Klangästhetik und den Fluss der Worte auf einer intuitiven Ebene zu erfassen.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Realitätscheck
würdest du bitte kurz meinen Lieblingstraum halten ein wenig darauf aufpassen nur für einen Moment danke dir das hab ich echt gebraucht ohne ihn fühlt sich plötzlich alles viel leichter an
Wir wissen nicht, was Träume wiegen. Was man aber sagen kann, ist, dass sie einem das Leben schwer machen können, wenn man sie zu lange mit sich herumträgt. Von dem einen oder anderen muss man eben lassen; dazu kann auch ein Traum gehören.
Die Leichtigkeit oder Schwere eines Traums kann sich ändern, je nachdem, wie sehr wir daran glauben, ihn noch erreichen zu können. Was einst leicht war, kann schwer werden, wenn es unerreichbar scheint – und umgekehrt. Dann wird es womöglich Zeit, ihn aufzugeben, um die Leichtigkeit zurückzubekommen. Ohne Leichtigkeit kann man nicht leben. Nur dasein.
Acht Zaubersprüche, abgeleitet aus dem Gedicht
Schwerelos »Traum löse dich, trag die Last, mach mich leicht, ohne Rast.«
Traumwächter »Bewahr‘ den Traum, so klar, so rein, schütz‘ ihn still, für immer mein.«
Momentfalle »Halt den Augenblick fest, ein Hauch der Zeit, kein Traum vergeht, kein Herz sich befreit.«
Leichtigkeit des Seins »Nimm den Traum, lass ihn ruhen, erhell‘ mein Herz, lass Schweres fliehen.«
Traumverleih »Gib mir deine Träume, nur einen Moment, ich leihe sie, bis die Schwere rennt.«
Lastenträger »Schwere sei fern, leichter die Last, ein Traum bewahrt, bringt Frieden fast.«
Realitätsblick »Verweile Traum, halt kurz den Schein, lass mich fühlen, was echt mag sein.«
Vergessen »Traum verweht, Last vergeht, leichte Schritte, neues Licht entsteht.«
Jeder Spruch soll symbolisch für einen Prozess stehen: Loslassen, Schützen oder Verändern. In der Magie der Worte liegt die Kraft, Träume zu formen. Eine Erfolgsgarantie gibt es allerdings nicht …
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Wenn ich durch meinen Kopf spaziere, kann ich wunderliche Dinge sehen. Aber nur, wenn ich um die Ecken gucke, in die verborgenen Winkel spähe und unter Bergen von alten Träumen nach etwas Frischem schaue. Ein Haufen alter Träume ist nicht besser ein Stapel alter Decken. Hinaus mit dem Plunder.
Auch Gedanken brauchen Platz. Wo sollen neue Ideen sich bilden, wenn alles zugestellt ist? Heute erkunde ich die inneren Bezirke meiner Gedanken. Ecken, in die man nicht sieht. Abstellkammern des Geistes. Säle mit Vergessenem, mit Plunder. Wenn mir alles zu viel ist, habe ich an mir selbst genug.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
zum Mond
zu gern aber wie hinaufkommen? du kletterst auf deinen Träumen empor Diese Stufen sieht nur wer sie zuvor selbst gebaut hat
Aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierungen stammen von DALL-E. Nicht mein bestes Gedicht, es fehlt die Lyrik. Das Bild ist womöglich auch nicht sonderlich originell. Selbst den Titel hate ich schon verwendet. Als Vorlage für ein Bild ist es aber tauglich. Schau, was die KI DALL-E daraus gemacht hat.