Manchmal füttere ich die KI mit Notizen …

Einfach so, zum Spaß, aus Jux und Vergnügen, schließlich macht sie aus allem etwas, so lange es nicht unter die mehr oder weniger geheime Zensurregelung fällt. Heraus kommt dann so etwas:

Es sind liegengebliebene Worte, Notizen, Einfälle; jedenfalls Zeilen, an denen ich gearbeitet habe, aber die zu nichts mehr nutze sind, zu denen mir nichts mehr eingefallen ist. Man kann sie löschen. Aber sie geben ein gutes Futter ab – für DALL-E und Konsorten.

Die textliche Grundlage ist kein fertiges Gedicht. Ich sollte so etwas hier nicht zeigen. Aber sei’s drum, nimm es als einen Blick in die Schreibwerkstatt. Die zugrundeliegenden Notizen, in diesem Fall, sind über 10 Jahre alt.

näher käme ich ja schon gern
doch dieser Hase ist viel zu weich
bitte schimpfe
meine Wünsche sind zu groß für diesen Tag
wieder nur Wünsche
Piratenherz
ein Pirat würde das nicht tun
kein bisschen Sommer
Himmel
Träume

Traumwunsch (Gedicht)

Traumwunsch

darf ich meinen Traum für
eine Weile bei dir verstecken?
ich will ihn gut untergebracht wissen
bitte nimm ihn und
gib auf ihn acht
vor wem versteckst du ihn denn?
willst du wissen
eigentlich sage ich
will ich nur
dass du ihn findest

Aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierungen stammen von DALL-E im Stil des Phantastischen Realismus.

Zu sehen ist eine surreale Szene, in der eine Person ihren Traum einer anderen Person zur Aufbewahrung anvertraut. Der Traum wird als leuchtende Kugel symbolisiert. Der Gebende reicht diesen Traum dem Empfangenden entgegen, der sich ausstreckt, um ihn anzunehmen. Die Umgebung drumherum ist fantastisch, mit schwebenden Elementen, ätherischen Landschaften oder traumhaften Strukturen im Hintergrund. Die Stimmung ist eine des Vertrauens und der Hoffnung, mit einem subtilen Gefühl der Sehnsucht, da der Wunsch des Gebenden ist, dass der Empfangende den Traum selbst entdeckt.

DNKHT | 3 (Gedicht)

DNKHT | 3

Mondstille
kein Himmel
über meinen
Wünschen

Über das Wort Mondstille

Mondstille ist ein Begriff, der eine besondere Atmosphäre einfängt, ein Gefühl der Ruhe und der Einkehr, das oft mit der nächtlichen Präsenz des Mondes in Verbindung gebracht wird. In klaren Nächten, wenn der Mond hoch am Himmel steht und sein sanftes, silbriges Licht die Welt in eine ruhige Szenerie taucht, entsteht ein Moment der Mondstille. Es ist, als würde die Zeit stillstehen, die Hektik des Alltags verschwindet und die Welt hält für einen kurzen Augenblick den Atem an. Die Stille, die unter dem Mondlicht herrscht, ist tief und umfassend, sie scheint jeden Winkel der Nacht zu durchdringen und bietet einen Raum für Reflexion und Ruhe.

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einen Wunsch lass ich liegen (Gedicht)

einen Wunsch lass ich liegen (Gedicht)

ohne Titel

Einen Wunsch lass ich hier liegen;
Wenn du magst, hebst du ihn auf.
Ich wünschte, ich könnte fliegen,
Kämst du dann mit mir hinauf?

Aus: Friedrich von Weißenfels: Die Rosen vor den Toren des Sommers. Friedrich ist eine fiktive Persönlichkeit aus einem meiner Romane. Dieses Gedicht schrieb er in Novalis’ Pavillon in der Stadt Weißenfels an der Saale, so beschreibt es der Roman. Die Visualisierung stammt von DALL-E. Ein bisschen kitschig, oder?

Die Szenerie soll magisch wirken, mit einer malerischen Landschaft und einem klaren, blauen Himmel. Im Vordergrund befindet sich ein zartes, leuchtendes Objekt, das den Wunsch aus dem Gedicht darstellt. Im Hintergrund sind zwei ätherische Figuren, ein Mann und eine Frau, dargestellt, die gerade beginnen, vom Boden abzuheben und zu fliegen. Ihre Gesichter sind voller Staunen und Erwartung und fangen den Abenteuer- und Gemeinschaftssinn des Gedichts ein.