nächtliches Minimalgedicht

nächtliches Minimalgedicht

mondlos
trostlos
Nacht

Entstanden ist der Vers am 09.08.2025. Wahrscheinlich in einem Rutsch. Sowas denkt man sich ja nicht absichtlich aus, es ist blanke Inspiration.

Die Nacht mag trostlos sein, angesichts des Fehlens des Mondes, doch das macht sie nicht gruselig, nur dunkler. Endlos ist sie auch nicht, sie kann nachwievor als weich und schützend gelesen werden.

ohrenloser Mond (schräges Gedicht)

Mondgedichte

wenn er Ohren hätte
könnte man ihm hineinkneifen
und ihn daran schütteln
doch er weigert sich
weigert sich welche zu haben –
der abendscheue Mond

Das Gedicht entstand am 10.08.2025. Die KI (DALL-E 3) hat hier recht seltsame, fast bin ich versucht zu sagen, verschrobene Visualisierungen abgeliefert. Aber schau selbst.

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Fenstermond / 11 kurze Gedichte

Der Mond im Fenster

Der Mond im Fenster

Du blickst durch das Fenster und siehst ihn dort hängen – den Mond in seiner stillen Pracht. Doch plötzlich wird dir bewusst: Das Fenster rahmt ihn ein, macht ihn zu einem Bild. Ist er nun noch derselbe Himmelskörper oder ist er durch diesen Rahmen zu etwas anderem geworden? Diese Frage beschäftigt uns Menschen schon lange, denn sie berührt etwas Grundlegendes in unserem Wesen – die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und ihr Bedeutung verleihen. Siehe auch: Mondfenster

I

Fenstermond –
als träumte das Fenster
selbst vom Mond

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Träume erfrieren (Gedicht)

Träume erfrieren (Gedicht)

die Nacht so klar
der Mond so kalt
meine Träume erfrieren

Eine sternklare Nacht … mir ging es nicht darum, zu sagen, dass nun alles Erstrebenswerte und Gute irgendwie gefrostet ist, sondern um einen einzigen Traum, der in einem kalten Winter keine Chance hätte in der Nacht herumzufliegen.

Der Text entstand am 14.11.2025, die Visualisierung ist von DALL-E3.