Triptychon / 2

Triptychon / 2

Triptychon

flaues Glitzern I

der Mond Liebes
keiner von uns
schaut hin

flaues Glitzern II

schau hin
keiner von uns
ist ein Mond Liebes

flaues Glitzern III

der Mond
Liebes
nicht ich

Das Gedicht stammt aus dem Band: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Im Buch ist noch ein Name angegeben, den ich hier aber ersetze. Es ist ein relativ seltener Name, der Rückschlüsse zulassen könnte. Das wäre nicht fair einer einst einseitig geliebten Person gegenüber. Die Visualisierung erschuf DALL-E via Bing & Microsoft Designer im surrealen Stil. Die Kartographie erstellte Claude.

Emotionale Kartographie (experimentell)

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flüchtige Begegnung (Gedicht)

flüchtige Begegnung

sie lacht in Sternen / und fliegt mit der Nacht davon

Aus dem Buch: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierungen kommen von DALL-E.

Wichtig: Es heißt in den Zeilen oben mit der Nacht, nicht etwa in der Nacht, was banal gewesen wäre, abgesehen vom Fliegen, was keine so einfache Sache ist, wie jeder weiß, der schon mal am Grund festthing (wir alle). Sie macht sich davon zusammen mit der Nacht, oder noch besser: mit der Nacht im Gepäck oder mit ihr unter dem Arm.

Die Visualisierungen zeigen eine traumhafte und abstrakte Darstellung, die realistische und fantastische Elemente verbindet. Eine ätherische weibliche Figur, umgeben von Sternen, deren Lachen als funkelndes Licht dargestellt wird. Die Figur scheint mit dem Nachthimmel zu verschmelzen und symbolisiert ihren Flug in die Dunkelheit, wodurch ein Gefühl flüchtiger Begegnung und ätherischer Schönheit entsteht.

einen Himmel machen (Gedicht)

einen Himmel machen (Gedicht)

einen Himmel machen

für einen Himmel brauchst du nicht viel
einen gebogenen Mond
ein paar Sterne
ein paar Sterne mehr
und eine Decke
nennen wir sie Nacht

Der Text entstand am 06.06.2024. Visualisierung über DALL-E und Microsoft Designer mit ein paar Monden zu viel.

Assoziationen zum Gedicht

Träume, Weite, still, friedlich, geheimnisvoll, Dunkelheit, kosmisch, funkelnd, klar, mystisch, sanft, endlos, beruhigend, unendlich, weit, fern, himmlisch, glitzernd, romantisch, einsam, nächtlich, ruhig, behütet, verträumt, magisch, stille, sternenklar, schützend, zeitlos, intim.

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was mir die Nacht erzählt (Gedicht)

was mir die Nacht erzählt (Gedicht)

was mir die Nacht erzählt

die Nacht
schweigt mich an
langsam dunkele ich zurück

Geschrieben am 29.02.2024, die Visualisierung fertigte DALL-E via Bing an. Wegen des letzten Satzes bin ich mir nicht sicher. Die Zeilen müssen scheint's noch etwas reifen. Vielleicht "ich dunkele schüchtern zurück" oder "schüchtern dunkele ich zurück". Vielleicht bleibt es aber auch, wie es ist. Lies auch: 57 samtdunkle Sprüche und Zitate über die Nacht

In welche Sprache würdest du dieses Gedicht gern übersetzen? Habe ich meinen KI-Assistenten Claude gefragt. Er meint: Dieses Gedicht hat eine interessante Struktur und Bildsprache, die sich gut für eine Übersetzung in verschiedene Sprachen eignen könnte. Eine Sprache, die sich meiner Meinung nach besonders anbietet, ist Französisch.

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Der Sternenvogel … Glanz und Glitzer im poetischen Gefieder

Er ist der Namensgeber dieses Projekts, das allerdings auf Umwegen. Dabei könnte es einen Sternenvogel tatsächlich geben. Die Natur hat schon so manches Wunder vollbracht. Warum nicht auch dieses? Hier sind einige Visualisierungen der KI DALL-E, die uns den noch weithin unbekannten Sternenvogel ein wenig näher bringen. Und ein Gedicht ... natürlich.

so war's, ich schwör'

die letzte Nacht im Schatten
des Sternenvogels Lieder
das Leben das wir hatten
im glitzernden Gefieder

Er wäre ein fiktives Wesen, das Elemente des Kosmos mit denen eines Vogels vereint. Ich verwende ihn als Synonym für Fantasie. Wie also könnte ein solches Geschöpf aussehen, wenn es tatsächlich existierte?

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am Fenster | 2

am Fenster / 2

der Mondschein
der Whisky
—gute Freunde

Geschrieben am 18.06.2024, visualisiert von DALL-E via Bing und Microsoft Designer. Die Abbildung ist in diesem Fall keine direkte Visualisierung der Zeilen, da diese nicht gelungen ist. Was die KI herausgebracht hat, traf meine Intention nicht. Stattdessen siehst du hier eine Interpretation des Wortes "Mondtraurigkeit". Das habe ich mir ausgedacht, ein echter Neologismus ist es aber nicht. Jemand anders ist schon früher darauf gekommen, nämlich Michael von Poser († 2015) in seinem Werk "Ein Winter in Edinburg" von 1987. Vielleicht auch schon andere, wer weiß.

Mondtraurigkeit ist die umfassende Traurigkeit, die sich angesichts des Mondes einstellt. Sie wird von ihm ausgelöst oder angeregt. Mondtraurigkeit ist mit der Nacht verbunden; über den Mond selbst muss man nicht traurig sein, der kommt gut allein zurecht.

Ajektive & Farben, die zur Mondtraurigkeit passen

nachtverhangen, schattenumwoben, einsam, verträumt, mondbeschienen, dämmerungsblau, sternenverloren, melancholisch, schimmernd, nachthauchend, geheimnisvoll, stillverweint, nebelverhüllt, trauerumflort, dunkelpoetisch, mondblass, flüsternd, nachtblühend, sternengrau, nachtkühl, samtschwarz, nachtschweigend, mondlichtfarben, abenddämmernd