Was wäre, wenn der Mond dunkel schiene?

Was wäre, wenn der Mond dunkel schiene?

Stell dir vor, der Mond würde sich plötzlich verdunkeln – kein silbernes Licht mehr in der Nacht, sondern eine düsterdunkle Scheibe, die sich vor den Sternen und der Milchstraße abzeichnet. Tagsüber wäre er kaum noch zu erkennen. Nur in der Nacht würde sich sein Schatten gegen den glitzernden Himmel abheben.

Was würde ein solcher Anblick bedeuten? Würde der Mond seine poetische Wirkung behalten? Welche Folgen hätte ein schwarzer Mond für uns, für die Kultur und für die Poesie? Schauen wir uns das einmal an …

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Der Mond in Variationen (5 Gedichte in Serie)

Der Mond in Variationen (5 Gedichte in Serie)

er lacht nicht
oder lacht er in mir?
— der Mond

Geschrieben habe ich die Gedichte am 06.10.2024. Da eine direkte Visualisierung nicht möglich war, zeige ich eine Illustration nach Art eines Tryptichons in meinen Lieblingsfarben Blau und Schwarz. Sie stammt vom Kunstgehirn DALL-E.

Variationenen des Gedichts

er tanzt nicht
oder tanzt er in mir?
— der Mond

er singt nicht
oder singt er in mir?
— der Mond

er träumt nicht
oder träumt er in mir?
— der Mond

er staunt nicht
oder staunt er in mir?
— der Mond

Serien gibt es in der Kunst (wem fiele jetzt nicht Andy Warhol ein) ebenso wie in der Musik (Minimal Musik). Mit Gedichten lässt sich das auch machen. Aber es wird nicht oft gemacht. Die meisten Texte eignen sich schlicht nicht dafür. Manche aber schon, insbesondere die kurzen. Ich zeige dir hier einen solchen Versuch.

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die Schwärze (Gedicht)

die Schwärze (Gedicht)
die Schwärze (Gedicht)

vor lauter Schwärze
sieht sie sich selbst nicht mehr –
die Nacht

Entstanden am 15.02.2025. Mehr verrate ich aber nicht dazu. Diesmal muss der Vers sich selbst genügen. Die düsterfantastischen Visualisierungen stammen wie immer von DALL-E und dem Microsoft Designer.

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ein solcher Moment (Gedicht)

ein solcher Moment (Gedicht)

ein solcher Moment

bunt ist der Mond
und die Prinzessin
Himmel

kein Regen
am Abend
für mich

Das Gedicht stammt aus dem Gedichtband: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Es wurde von DALL-E und dem Microsoft Designer fantasievoll und farbenfroh in Szene gesetzt, wörtlich nach dem Text.

Das Gedicht in Symbolen

Ich habe die KI Claude gebeten, das Gedicht in Symbole zu übersetzen. Hier ist, was nach einigen Experimenten dabei herausgekommen ist.

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Doro im Himmel (Engelgedicht)

Doro im Himmel (Engelgedicht)

Doro im Himmel

Engelgleich,
Engel, ganz, ganz weich.
Doro hat Flügel,
aber wohin fliegen?
Engelreich,
Engel, ganz, ganz leicht.
Doro im Liegen
und im Sitzen.
Engelweich.
Doro ist im Himmel,
doch Engel gibt es nicht.

Diesen Text schrieb ich schon 1997. Veröffentlicht wurde er bislang nie. Die Visualisierung erschufen DALL-E und der Microsoft Designer.

Die Engelsbilder versuchen eine sanfte, friedliche Atmosphäre schaffen. Sie werden jedoch mit Unsicherheiten und der Behauptung, dass es keine Engel gäbe, untergraben. Die Wiederholungen, das Spiel mit Wörtern und die Spannungen zwischen Vorstellungen und deren Auflösung sind stilistische Mittel.

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