Vollmond (Gedicht ohne Titel)

Vollmond (Gedicht ohne Titel)

ohne Titel

Vollmond –
und die Sterne heute Nacht
sind nicht allein

Geschrieben am 17.01.2024. Visualisiert von DALL-E und Microsoft Designer. Ich erkenne einen Hauch von Science-Fiction, der soll mir recht sein. Der Prompt lautete: Visualisiere minimalistisch auf stilisierte und surreale Weise: Text des Gedichts.

Synästhetische Verbindungen im Gedicht

Wie würden die Worte schmecken oder riechen? Welche Texturen oder Temperaturen könnten sie haben?

In der sanften Dunkelheit dieser Nacht entfaltet sich ein synästhetisches Erlebnis, das alle Sinne berührt. Der Vollmond schwebt wie eine cremige Scheibe weißer Schokolade am Himmel, umhüllt von der frischen Kühle der Nachtluft. Seine glatte, marmorartige Oberfläche strahlt eine angenehme Kühle aus, die unsere Haut sanft berührt.

Um ihn herum tanzen die Sterne, prickelnd wie feinster Champagner auf der Zunge. Ihr leicht metallischer Duft erinnert an einen Hauch von Silber, während ihre fein körnige Textur zwischen den Fingern wie Kristallzucker rieselt. Sie funkeln warm, aber nicht heiß, ein kosmisches Lichterspiel in der Weite des Alls.

Das "heute" dieser besonderen Nacht schmeckt frisch und leicht säuerlich, wie eine perfekt gereifte Zitrone. Es duftet nach frisch gemähtem Gras und fühlt sich glatt an wie ein frisch gebügeltes Hemd, angenehm warm wie ein lauer Sommerabend auf der Haut.

Die Nacht selbst hüllt uns ein in ihre samtige Dunkelheit, bitter wie feinste dunkle Schokolade. Ihr moschusartiger, leicht erdiger Geruch vermischt sich mit der Kühle, die langsam in unsere Glieder kriecht. Doch in dieser Dunkelheit sind wir nicht allein - dieser Gedanke breitet sich aus wie der süß-salzige Geschmack von Salzkaramell, warm und einladend wie der Duft von frisch gebackenem Brot.

Die Gewissheit der kosmischen Verbundenheit umhüllt uns schließlich wie eine weiche, flauschige Decke. Sie wärmt uns von innen heraus, behaglich wie eine liebevolle Umarmung. In diesem Moment verschmelzen alle Sinneseindrücke zu einer harmonischen Symphonie: Das Wechselspiel von Süße und Bitterkeit auf der Zunge, die komplexe Mischung aus frischer Nachtluft und erdigen Noten in der Nase, die überwiegend weichen und glatten Texturen unter unseren Fingern, durchsetzt von feinen, sterngleichen Körnchen.

Und über allem schwebt ein sanfter Temperaturwechsel - von der Kühle des Mondes über die Wärme der Sterne bis hin zur behaglichen Wärme des Nicht-Allein-Seins. In dieser Nacht, unter dem Vollmond und den Sternen, sind wir eingebettet in ein sinnliches Universum, das uns auf allen Ebenen unseres Seins berührt und uns unseren Platz in der kosmischen Ordnung spüren lässt.

Vollmond (Gedicht ohne Titel)