Die Rosen vor den Toren des Sommers … Die Gedichte des Friedrich von Weißenfels

Die Rosen vor den Toren des Sommers ... Die Gedichte des Friedrich von Weißenfels

Friedrich von Weißenfels ist eine fiktive Persönlichkeit aus einem meiner Romane. Das Werk, ein Liebesroman, ist unveröffentlicht.

Friedrich arbeitet nicht, kommt ohne Strom und mit nur wenig Geld in der Großstadt Halle aus. Er fühlt sich dem Dichter Novalis verbunden und ahmt diesen optisch nach. Er ist Romantiker durch und durch. Rosen und Herzen spielen im Roman eine wiederkehrende Rolle. Der schwärmerische Friedrich ist ein weicher, androgyner, kränklicher, empfindlicher, teils naiver Mensch. Er zeigt wenig Interesse an der modernen Welt und führt ein rätselhaftes Dasein, in dem er ohne Strom und Handy auskommt. Er kleidet sich altmodisch und aus zweiter Hand. Seine Gedichte schreibt er mit Holzkohle auf Papierbögen.

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deine Sterne in unserer Nacht (Gedicht)

deine Sterne in unserer Nacht (Gedicht)

deine Sterne in unserer Nacht

jeden einzelnen von ihnen
lege ich dir zu Füßen
hier und hier und hier
sieh nur die Nachtdiamanten
wie kleine Seelen dahingestreut
einmal kräftig pusten
und sie tanzen in deinem Haar

Aus dem Gedichtband: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Das Bild wurde von DALL-E kreiert.

Klangmuster des Gedichts

Das Klangmuster fängt die fließende, romantische Natur des Gedichts ein. Es zeigt die Transformation der Sterne von Himmelskörpern zu persönlichen, intimen Objekten. Die Bewegung im Gedicht wird durch die verschiedenen Kurven und Linien dargestellt, die von oben nach unten und wieder nach oben führen, was die Reise der Sterne vom Himmel zu den Füßen und schließlich zum Haar symbolisiert.

Die Visualisierung betont auch die sensorischen Elemente des Gedichts – das Visuelle (Sterne, Diamanten), das Taktile (zu Füßen legen) und die Bewegung (pusten, tanzen). Die Verwendung verschiedener Farben für jede Zeile hilft dabei, den Fluss und die Entwicklung des Gedichts zu verdeutlichen.

Steckbrief des Gedichts mit Assoziationen

Farbe
#00008B (Mitternachtsblau): Ein sehr dunkles, intensives Blau, das die Tiefe und Mystik der Nacht verkörpert.

Passende Adjektive

  • romantisch
  • verträumt
  • zärtlich
  • geheimnisvoll

Stimmungen
Der Text drückt Zärtlichkeit, Hingabe und eine magische, traumhafte Atmosphäre aus.

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Nachtsilber (Gedicht)

Nachtsilber (Gedicht)

Nachtsilber

sie kämmt ihr Haar
sie schaut zum Mond
beide im selben Ton

Dieses Gedicht entstand am 16.05.2024, visualisiert wurde es von DALL-E via Bing im Stil des Phantastischen Realismus. Ich habe eine Reihe von Bildern generieren lassen, bis etwas Passendes dabei war. Manchmal dauert es eben doch. Auch die nächstbesten Ergebnisse können sich sehen lassen.

Nachtsilber (Gedicht)

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ein Gedicht für sich (Gedicht)

ein Gedicht für sich

Mond ist der Himmel blau
die schlanke Schönheit
Regen am Abend in mir

Das Gedicht stammt aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierungen sind von DALL-E via Bing.

Welches Stein passt am besten zum Vers?

Der Labradorit wäre die ideale mineralische Verkörperung dieses Gedichts. Sein schillerndes Blau erinnert an den Himmel, während sein geheimnisvolles Farbspiel die vielschichtigen Bilder des Gedichts widerspiegelt. Wie Mondlicht auf Wasser schimmert der Stein, eine Brücke zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen schlagend. Seine elegante Form und betörende Schönheit ähneln womöglich der schlanken Schönheit im Vers. Der Labradorit, oft als Stein der Transformation und Selbstreflexion betrachtet, resoniert mit der introspektiven Natur des „in mir“. Seine changierende Essenz fängt die fließende, traumgleiche Qualität des Gedichts ein, wo Mond, Himmel und Regen in einer inneren Landschaft verschmelzen.

So minimalesk und kondensiert das Gedicht auch ist, hier sind gleich drei Collagen, die es in Szene zu setzen versuchen. Die Sache mit dem Regen ist nicht so einfach darstellbar, denn das Himmelsnass soll ja in mir stattfinden, so will es der Künstler.

Und, welches ist schöner?

traurig (Gedicht)

traurig (Gedicht)

traurig

halb Mond ist die Nacht
sie schaut herab
sie war mal sanft
früher

Halbmond und Nacht

  • Halbmond als Metapher
    Der Halbmond in der Nacht verstärkt das Gefühl der Unvollständigkeit. Der Mond ist nur teilweise sichtbar, was symbolisch für etwas Verlorenes oder nicht ganz Erfülltes steht. Dies ergänzt die Traurigkeit der Nacht und macht das Bild vollständiger.
  • Nacht als Schauplatz der Reflexion
    Die Nacht, die herabschaut, wird zu einem Beobachter und möglicherweise zu einem Spiegel des inneren Zustands des lyrischen Ichs. Die melancholische Nacht reflektiert die innere Traurigkeit und die Sehnsucht nach vergangenen, sanfteren Zeiten.

Das Gedicht stammt aus dem Band: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierung schuf DALL-E via Bing & Microsoft Designer im Stil des Phantastischen Realismus.

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