Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
als wir allein sind schweigen wir der Mond und ich
Minimal mag ich am liebsten, also manchmal – mal mehr, mal weniger. Dann denke ich, in ein paar Zeilen oder mit wenigen Wörtern kann alles gesagt werden. Man muss sich nicht bemühen, die richtige Worte zu finden; man muss sie los werden, das ist genauso schwer – mindestens. Und auch wieder nicht. Es gibt Dinge, da reicht ein ganzer Roman nicht aus.
Mondschein man sieht alles und ist doch unendlich allein
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
wir ganz oben
wenn wir zum Mond fliegen würden nur so in Gedanken und in Träumen nur wir zwei und wenn dann die anderen überrascht hochsehen müssten ihre dummen Gesichter das wäre ein Spaß
Wenn das Gedicht ein 7-Gänge-Menü wäre, wie sähe es möglicherweise aus?
Ein solches Menü könnte sich in der folgenden Art und Weise entfalten, mit einem Fokus auf Leichtigkeit, Überraschung und einem Hauch von Fantasie, um die spielerische und träumerische Qualität des Gedichts widerzuspiegeln:
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Poesie ist ein Zauberkasten voller Wunder, der deine Sinne betört und deine Seele berührt. Sie ist die Sprache des Herzens, die Melodie der Gedanken und das Fenster zu unentdeckten Welten.
In einer Zeit, in der alles schnell und laut sein muss, anders können es die Leute oft nicht mehr, hält die Poesie das Gegenteil für dich bereit. Jetzt kannst du innehalten und die Schönheit eines wahren, authentischen Moments genießen.
Was also macht die Poesie mit uns, wenn wir uns auf die einlassen? Und was macht sie so wertvoll für uns? Hier sind einige gute Gründe.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Sehnsucht / 2
die Nacht das Blau
Manchmal fertigen Künstler Serien, indem sie ein gelungenes Werk immer wieder abwandeln. Ich dachte, das kann ich auch – mit einem Gedicht. Andy-Warhol-like … Sieh dir deshalb auch Sehnsucht / 1 an. Die Visualisierung stammt von DALL-E via Bing & Microsoft Designer. Die Grafiken bilden keine Serie, die sind austauschbar, nur der Text.
In ihrem Innern tragen sowoh die Nacht als auch das Blau die Idee der Unendlichkeit in sich, etwas, das der Sehnsucht sehr nahekommt: die Nacht, die keine Grenzen zu haben scheint, und das Blau, das eine Art himmlischer Unendlichkeit suggeriert. Beide sind nicht fest zu greifen, sie entziehen sich und bieten Raum für Vorstellungen, für das, was nicht vollständig erreicht oder verstanden werden kann. Die Sehnsucht danach, was im Verborgenen liegt (die Nacht), und die Sehnsucht nach der Weite (das Blau) sind also letztlich zwei Facetten derselben inneren Suche nach etwas, das jenseits des Greifbaren liegt.