Schmetterlingsflügel — eine zauberhafte Reise in eine erstaunliche Welt

Schmetterlingsflügel — eine zauberhafte Reise in eine erstaunliche Welt

Manchmal reicht es, die Augen zu schließen, um eine andere Welt zu betreten. Eine, die so nah ist, dass sie kaum greifbar scheint – und doch voller Leben und Geschichten steckt.

Stell dir vor, du bist so klein, dass ein Schmetterlingsflügel zu einer Landschaft wird, einer Bühne, auf der Farben und Formen ein stilles Schauspiel aufführen. Es wäre, als würdest du über einen schimmernden Regenbogen wandern, der von der Sonne erwärmt und vom Tau geküsst wurde.

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Mondlicht im Fenster (Gedicht)

Mondlicht im Fenster (Gedicht)

eine Spur Mondlicht fällt herein
ich lasse das Fenster noch geöffnet

Geschrieben am 23.10.2024 und visualisiert von DALL-E und Microsoft Designer, was viele Anläufe brauchte, keine einfache Aufgabe also für die Kunstintelligenzler..

Ist das Gedicht vielleicht zu subtil, ich hoffe nicht. Die 3. Zeile könnte lauten: »falls er hereinkommen möchte«. Doch dann wäre es zu offensichtlich, oder?

Vielleicht muss es gar nicht darum gehen, dass jeder die Bedeutung in vollem Umfang sofort und offensichtlich versteht. Die Vorstellung, dass jemand das Fenster für den Mond offenlässt, ist in sich schon märchenhaft und anregend genug, um ein Gefühl oder eine Stimmung zu erzeugen, oder? Zumindest könnte sie es sein.

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11 verwegene kurze Piratengedichte

11 verwegen kurze Piratengedichte

Piraten haben einen deutlich besseren Ruf, als sie selbst je gewesen sind. Tatsächlich haben sich in unsere Vorstellung romantisch wilde Bilder von Abenteuern, Exotik, blauen Meeren, funkelnden Schätzen und heldenhaften Kämpfen festgesetzt.

Das war nie die Realität, die nämlich war grausam, dreckig und gemein, vor allem für die Opfer der Freibeuter und Korsaren, der Filibuster und Seeräuber.

Aber, ach, piratenwilde Filme und Bücher taten ihr übriges. Heute wäre man gern Pirat, beim Fasching oder in der Fantasie. Also kann man auch Gedichte darüber schreiben. Kleine Verse, die uns in piratenmäßige, schaurige Seeräuberstimmung versetzen. Das ist locker erlaubt, fühlt sich nach Grusel und Freiheit an und macht Spaß. Mir jedenfalls beim Schreiben. Dir, so hoffe ich, beim Lesen. Ahoi!

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Der Nachhall der Wörter: Die Stille nach dem Gedicht

Der Nachhall der Wörter: Die Stille nach dem Gedicht

Stell dir vor: Das letzte Wort ist verklungen. Deine Augen lösen sich von Bildschirn oder Papier. Und dann — Stille.

In diesem Augenblick, wenn das Gedicht gerade seinen letzten Atemzug getan hat, öffnet sich ein Raum von ungeahnter Tiefe. Es ist, als stünde man am Rand eines Schlundes, in den Worte und Wörter hinabgestürzt sind, und lauschte ihrem Echo.

Diese Stille ist nicht leer. Tatsächlich ist sie sogar reich, geradezu erfüllt. Aber wovon. Was ist da, das wir nicht hören? Was ist in diesem Moment? Hier sind einige Ideen.

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bitte sei so gut (wehmütiges Gedicht)

bitte sei so gut (Gedicht)

bitte sei so gut

längst habe ich mich damit abgefunden
dich nicht wiederzusehen also warum
verblasst du nicht einfach so wie alle
anständigen Erinnerungen zu einem
letzten Bild das man verbergen und
zwischen altem Plunder und schalen
Träumen verstecken kann?

Geschrieben am 08.09.2024. Die pastellselige, nostalgische Visualisierung stammt von DALL-E und Microsoft Designer via Bing.

Ja, so fühlt es sich an, wenn man von Erinnerungen gequält wird, die man am liebsten abgelegt hätte. Ein schier atemloser Text, den man in einem Zug lesen sollte, wenn man es denn schafft. Und der deshalb auch als Block erscheint oder erscheinen sollte.

Der Text drückt vor allem eine Mischung aus Resignation und Wehmut aus. Die Worte vermitteln das Gefühl, dass die erzählende Person sich mit dem Verlust und der Unabänderlichkeit der Situation abgefunden hat. Doch eine unterschwellige Trauer bleibt bestehen, da die Erinnerung an die verlorene Person nicht einfach verblasst.

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