
Wirf einen Blick in die magische Welt der Poesie und entdecke, warum Schmetterlinge seit jeher Dichter inspirieren. Vom Symbol der Verwandlung bis zur flüchtigen Schönheit – erfahre, wie diese zarten Kreaturen Verse und Fantasie zum Leben erwecken.

Wirf einen Blick in die magische Welt der Poesie und entdecke, warum Schmetterlinge seit jeher Dichter inspirieren. Vom Symbol der Verwandlung bis zur flüchtigen Schönheit – erfahre, wie diese zarten Kreaturen Verse und Fantasie zum Leben erwecken.

Keksmädchen
an den Himmel gelehnt
singt sie
doch der Mond
hört es nicht
im Himmel nicht
wie im Leben
Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierungen schuf DALL-E. Das Keksmädchen ist in meiner Erinnerung eine junge Frau, die in einem Geschäft für Gebäck und Schokolade arbeitete. Das war in Hamburg und ist eine Weile her.
Farbe: #C65325 (Terracotta)
Die Farbe Terracotta symbolisiert Geborgenheit, Wärme und Erdung, was im Kontrast zur unerfüllten Sehnsucht des Keksmädchens steht.
Stilrichtung: Expressionismus
Stimmungen:
Symbolik:
Frucht: Feige
Die Feige symbolisiert sowohl Süße als auch Vergänglichkeit, was die widersprüchlichen Emotionen im Gedicht aufgreift.
Duft: Vanille
Der warme und süße Duft von Vanille steht im Kontrast zur kühlen Distanz des Mondes.
Tier: Nachtfalter
Der Nachtfalter passt zur nächtlichen Szene und der zarten, fragilen Natur eines Mädchens.
Tonart: D-Moll
D-Moll wird oft als melancholisch und nachdenklich empfunden, was gut zur Stimmung des Gedichts passt.
Mathematische Formel: e^(iπ) + 1 = 0 (Eulersche Identität)
Diese Formel verbindet komplexe Zahlen und Exponentialfunktionen, was zur geheimnisvollen und komplexen Natur des Gedichts passt.
Getränk: Heiße Schokolade:
Ein warmes und tröstendes Getränk, das Geborgenheit und Geborgenheit symbolisiert.

warten
Regen
Regen
Regen
blau
Ein Minimalgedicht, mehr zum Anschauen, denn zum Lesen. Es stammt aus dem Gedichtband der Mond der Regen die Nacht und das Blau.
Eine einsame Figur steht unter einem weiten, leeren Himmel. Der Himmel ist tief und lebhaft blau, gefüllt mit schweren Regenwolken, doch paradoxerweise fällt kein einziger Regentropfen. Die kleine und unbedeutende Figur blickt nach oben und verkörpert das Wesen des Wartens. Die Szene ist karg und frei von anderen Elementen, was die Themen der Erwartung und die überwältigende Präsenz des Wartens ohne den eigentlichen Regen betont.


Dies ist meine persönliche Meinung als schreibender Praktiker, es handelt sich nicht um eine studiertenkluge germanistische Abhandlung.
Ein Gedicht mit Reimen ist für mich ein klassischer antiker Tempel mit mächtigen Säulen. Ein festgefügtes Wortmauerwerk, in dem alles gerade ist und sich unverrückbar an seinem Platz befindet. Die Strenge regiert mit der Tradition.

die letzten Träume
von ihr sind dahin
es hat wirklich gedauert
frei davon zu werden
jetzt wünschte ich
sie kämen wieder
Aus dem Gedichtband: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Illustration von DALL-E & Microsoft Designer.
Die ersten Zeilen könnten nach verblasstem Lavendel schmecken – süß, aber mit einer bitteren Note. „Frei davon zu werden“ schmeckt vielleicht nach frischer Minze – kühl und reinigend und an einen Mojito erinnernd. Der Wunsch am Ende könnte den Geschmack reifer Erdbeeren haben – süß mit einer Spur von Sehnsucht.
„Die letzten Träume“ fühlen sich an wie zarte Seide, die durch die Finger gleitet. „Es hat wirklich gedauert“ hat eine raue, sandpapierartige Textur. „Frei davon zu werden“ ist glatt und kühl wie polierter Marmor. Der Wunsch am Ende fühlt sich warm und weich an, wie eine flauschige Decke.
Die letzten Träume von ihr sind verflogen, verschwunden in den Tiefen der Vergangenheit. Es war ein langer, mühsamer Prozess, sich von ihnen zu lösen, sich zu befreien von den Fesseln der Erinnerung. Doch nun, da die Freiheit endlich erreicht ist, da die Klarheit des Moments wie eine aufgehende Sonne das Gemüt erhellt, regt sich ein neues Gefühl. Paradoxerweise wächst der Wunsch, diese längst vergangenen Träume mögen zurückkehren. Die Sehnsucht nach dem, was einst war, keimt wie zarte Pflanzen am Horizont der Zukunft auf, eine bittersüße Mischung aus Nostalgie und Hoffnung.