Mondsichelmädchen (Gedicht)

Mondsichelmädchen

da steht sie
und haucht mir
die Wolken vom Himmel

Aus dem Lyrikband: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Märchenhaft illustriert von DALL-E. Es zeigt ein Mädchen, das unter einem Sternenhimmel mit einer Mondsichel steht und sanft die Wolken wegpustet. Ihre Figur ist als Silhouette gegen den Mond abgehoben sein und vermittelt den Eindruck, als würde sie mit dem Himmel selbst interagieren.

Die Farben sind vorwiegend nächtliche Blau- und Violetttöne, mit subtilen Anklängen des warmen Scheins des Mondes. Die Stimmung ist sommerlaunisch und magisch und spiegelt die zarte und poetische Natur des Textes wider. Hier ist das Spektrum nach dem Text:

Farbspektrum

Ein Mondsichelmädchen könnte man sich als eine ätherische, fast durchscheinende Gestalt vorstellen, deren Körper die sanfte Krümmung einer Mondsichel nachahmt. Ihre Haut könnte einen leichten Silberschimmer haben, während ihre Haare wie flüssiges Mondlicht fließen. Ihre Augen könnten den Sternenglanz widerspiegeln, und vielleicht trägt sie ein Kleid, das wie aus Mondstaub gewebt scheint.

Die Idee eines Mondsichelmädchens vereint die zarte, jugendliche Anmut eines Mädchens mit der geheimnisvollen, sich wandelnden Natur des Mondes. Es könnte als Symbol für Träume, Intuition und die verborgenen Aspekte der Weiblichkeit stehen. Hier in der Poesie könnte ein solches Wesen als Muse, als Verkörperung nächtlicher Inspiration oder als Verbindung zwischen der irdischen und der himmlischen Sphäre dargestellt werden.

Das Mondsichelmädchen wäre eine wunderbare Figur für ein Märchen. Es passt perfekt in diese magische und symbolträchtige Welt. Hier sind einige Ideen, wie ein Mondsichelmädchen in einem Märchen vorkommen könnte:

  1. Als Hauptfigur:
  • Eine junge Prinzessin, die nachts zur Mondsichel wird und am Himmel wandert, tagsüber aber ein normales Mädchen ist.
  • Sie muss ein Geheimnis bewahren oder eine besondere Aufgabe erfüllen, um einen Fluch zu brechen.
  1. Als helfende Figur:
  • Das Mondsichelmädchen erscheint dem Helden/der Heldin in schwierigen Momenten und gibt Rat oder magische Gegenstände.
  • Sie könnte Träume senden oder Botschaften überbringen, die nur im Mondlicht lesbar sind.
  1. Als zu rettende Figur:
  • Das Mädchen wurde vom eifersüchtigen Sonnenkönigin an den Nachthimmel verbannt.
  • Ein mutiger Held muss eine Reihe von Aufgaben erfüllen, um sie zu befreien und auf die Erde zurückzubringen.
  1. Als Wächterin:
  • Sie beschützt die Träume der Kinder oder hütet die Geheimnisse der Nacht.
  • Vielleicht sammelt sie verlorene Wünsche und erfüllt sie, wenn die Zeit reif ist.
  1. Als Vermittlerin:
  • Das Mondsichelmädchen vermittelt zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Sterne oder Nachtkreaturen.
  • Sie könnte eine Rolle in einem kosmischen Konflikt zwischen Tag und Nacht spielen.

Mond Stille (Gedicht)

Mond Stille (Gedicht)

Mond Stille

absolut blau
und nichts darum herum

Aus meinem Gedichtband: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Das Quadriptychon schuf DALL-E nach den Wörtern Mond, Blau, Nichts und Stille, die er in einem Vierteiler vereinen sollte.

Der Mond schwebt wie eine stille Melodie, eingebettet in das Blau der Nacht – ein Raum ohne Grenzen, gefüllt mit Schweigen. Er ist keine Farbe, nur ein Gefühl, das durch das Nichts oszilliert und die Zeit auflöst. Stille umgibt ihn, macht ihn spürbar für uns. Und doch bleibt er unberührt, ein fernes Echo von Ewigkeit.

Ein Quadriptychon ist eine Kunstform, die aus vier Teilen oder Panels besteht. Diese Panels sind in der Regel miteinander verbunden oder thematisch aufeinander bezogen. Ursprünglich in der religiösen Malerei verwendet, zeigen sie oft eine fortlaufende Geschichte oder verschiedene Aspekte eines Themas.

Heutzutage findet man so etwas in verschiedenen Künsten, einschließlich Malerei, Lyrik, Fotografie und sogar in digitalen Medien. Sie bieten Künstlern die Möglichkeit, eine Geschichte zu erzählen oder ein Konzept durch mehrere verbundene Werke zu erforschen. Genau das wäre auch schön für vier zusammenhängende Gedichte.

Analog zum Quadriptychon gibt es für andere mehrteilige Werke weitere Bezeichnungen. Folge dem Link, um sie zu sehen: Blau geht gar nicht mehr (Triptychon)

Mondwunsch (Dyptichon)

Mondwunsch (Gedicht) Visualisierung

Mondwunsch

der Regen
die blanke Nacht
der Regen

Regenwunsch

der Mond
die blanke Nacht
der Mond

Es handelt es sich um ein gespiegeltes Dyptichon.

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierungen machen die Dualität sichtbar, sie besorgte DALL-E.

Farbe: #000000 (Schwarz). Die Farbe Schwarz symbolisiert die Dunkelheit der Nacht, die im Gedicht allgegenwärtig ist. Sie steht auch für die Leere und Unendlichkeit des Raums, in dem sich die Sehnsucht des lyrischen Ichs entfaltet.

Stilrichtung: Moderne Lyrik. Das Gedicht zeichnet sich durch seine Einfachheit und Klarheit aus. Es verwendet keine komplizierten Reime oder Metren und verzichtet auf Metaphern und andere sprachliche Mittel. Die Wirkung des Gedichts beruht auf der Wiederholung der Wörter „Regen“ und „Mond“ und der suggestiven Kraft der Bilder.

Mondwunsch (Gedicht) Visualisierung

Nachschau (Gedicht)

Nachschau (Gedicht)

Nachschau

die Stille
über meinen Wünschen
ist immer noch blau

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Visualisierung von DALL-E. Die Szene stellt eine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre über einer Reihe unausgesprochener Wünsche dar. Diese Wünsche werden durch abstrakte, traumhafte Elemente symbolisiert, die sanft in einem überwiegend blauen Raum schweben und die im Gedicht erwähnte Stille repräsentieren. Die Komposition soll ein Gefühl der Introspektion und surrealen Ruhe hervorrufen, mit einem Schwerpunkt auf der Farbe Blau, um die anhaltende Stille über den Wünschen zu symbolisieren.

Wieso eigentlich blau?

Die Farbe Blau wird oft mit Stille assoziiert, da sie beruhigende, entspannende Eigenschaften besitzt und in der Natur mit ruhigen Szenen wie dem klaren Himmel oder dem stillen Meer verbunden ist, was Gefühle der Entspannung und Kontemplation fördert. Zudem symbolisiert Blau in vielen Kulturen Konzepte wie Unendlichkeit und Spiritualität, die eng mit der Ruhe und Tiefe der Stille verknüpft sind.