Triptychon / 2 (dreiteiliges Gedicht)

Triptychon / 2 (dreiteiliges Gedicht)

Triptychon

flaues Glitzern I

der Mond Liebes
keiner von uns
schaut hin

flaues Glitzern II

schau hin
keiner von uns
ist ein Mond Liebes

flaues Glitzern III

der Mond
Liebes
nicht ich

Das Gedicht stammt aus dem Band: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Im Buch ist noch ein Name angegeben, den ich hier aber ersetze. Es ist ein relativ seltener Name, der Rückschlüsse zulassen könnte. Das wäre nicht fair einer einst einseitig geliebten Person gegenüber. Die Visualisierung erschuf DALL-E via Bing & Microsoft Designer im surrealen Stil. Die Kartographie erstellte Claude.

Emotionale Kartographie (experimentell)

Weiterlesen …

einen Himmel machen (Gedicht)

einen Himmel machen (Gedicht)

einen Himmel machen

für einen Himmel brauchst du nicht viel
einen gebogenen Mond
ein paar Sterne
ein paar Sterne mehr
und eine Decke
nennen wir sie Nacht

Der Text entstand am 06.06.2024. Visualisierung über DALL-E und Microsoft Designer mit ein paar Monden zu viel.

Assoziationen zum Gedicht

Träume, Weite, still, friedlich, geheimnisvoll, Dunkelheit, kosmisch, funkelnd, klar, mystisch, sanft, endlos, beruhigend, unendlich, weit, fern, himmlisch, glitzernd, romantisch, einsam, nächtlich, ruhig, behütet, verträumt, magisch, stille, sternenklar, schützend, zeitlos, intim.

Weiterlesen …

am Fenster | 2 (kurzes Trinkgedicht)

am Fenster | 2 (kurzes Trinkgedicht)

am Fenster / 2

der Mondschein
der Whisky
—gute Freunde

Geschrieben am 18.06.2024, visualisiert von DALL-E via Bing und Microsoft Designer. Die Abbildung ist in diesem Fall keine direkte Visualisierung der Zeilen, da diese nicht gelungen ist. Was die KI herausgebracht hat, traf meine Intention nicht. Stattdessen siehst du hier eine Interpretation des Wortes „Mondtraurigkeit“. Das habe ich mir ausgedacht, ein echter Neologismus ist es aber nicht. Jemand anders ist schon früher darauf gekommen, nämlich Michael von Poser († 2015) in seinem Werk „Ein Winter in Edinburg“ von 1987. Vielleicht auch schon andere, wer weiß.

Mondtraurigkeit ist die umfassende Traurigkeit, die sich angesichts des Mondes einstellt. Sie wird von ihm ausgelöst oder angeregt. Mondtraurigkeit ist mit der Nacht verbunden; über den Mond selbst muss man nicht traurig sein, der kommt gut allein zurecht.

Ajektive & Farben, die zur Mondtraurigkeit passen

nachtverhangen, schattenumwoben, einsam, verträumt, mondbeschienen, dämmerungsblau, sternenverloren, melancholisch, schimmernd, nachthauchend, geheimnisvoll, stillverweint, nebelverhüllt, trauerumflort, dunkelpoetisch, mondblass, flüsternd, nachtblühend, sternengrau, nachtkühl, samtschwarz, nachtschweigend, mondlichtfarben, abenddämmernd

dann sitz ich einfach nur so da (Gedicht)

dann sitz ich einfach nur so da (Gedicht)

dann sitz ich einfach nur so da

Wolken Mond
von ihr geträumt
so wie es früher war

Das Gedicht stammt aus dem Band: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierung gelang DALL-E via Bing & Microsoft Designer im surrealen Stil.

Farbe
#191970 – Mitternachtsblau. Ein dunkles, sattes Blau, das die nächtliche Atmosphäre und die melancholische Stimmung des Gedichts einfängt.

Weiterlesen …

Morgens in der Früh‘ (Traumgedicht)

Morgens in der Früh' (Traumgedicht)

Morgens in der Früh‘

wenn ich hochsehe
zum Mond
ist’s mir peinlich
es kleben noch
Träume an ihm

Geschrieben am 29.04.2024 und visualisiert von DALL-E und Microsoft Designer. Die Schrift im Bild ist Englisch, darüber bitte ich hinwegzusehen. Wer das nicht tut und genauer hinschaut, erkennt das Gedicht im Bild … auf eine seltsam verdrehte Weise. Was durchaus seinen Reiz hat. Und irgendwie sind die Träume ja auch Gedichte — oder umgekehrt?

Eine passende Farbe zum Gedicht wäre #B0C4DE, bekannt als Light Steel Blue. Dieser Ton ist eine subtile Mischung aus Blau und Grau, die die Stimmung eines verträumten Morgens einfängt. Hier ist noch eine blaugeträumte Visualisierung des Gedichts:

Morgens in der früh (Gedicht)

Adjektive, die wir mit einem verträumten Morgen verbinden

neblig, sanft, ruhig, friedlich, verschlafen, romantisch, dämmrig, dunstig, verheißungsvoll, verwunschen, zart, geheimnisvoll, träge, still, gedämpft, magisch, schimmernd, frisch, taubenetzt, entrückt, unwirklich, seiden, verschleiert, hoffnungsvoll