die Nacht so klar der Mond so kalt meine Träume erfrieren
Eine sternklare Nacht … mir ging es nicht darum, zu sagen, dass nun alles Erstrebenswerte und Gute irgendwie gefrostet ist, sondern um einen einzigen Traum, der in einem kalten Winter keine Chance hätte in der Nacht herumzufliegen.
Der Text entstand am 14.11.2025, die Visualisierung ist von DALL-E3.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
wo Platz ist
wo willst du fliegen fragt der Himmel wenn nicht in mir? in meinen Träumen entgegne ich ich brauche dich nicht fliegen will ich dort wo ich mich sicher fühle und wohin willst du fliegen fragt der Himmel natürlich zu dir sag ich
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Aquamarin – Der Stein zum Gedicht
Der Aquamarin wäre die perfekte mineralische Entsprechung für das Gedicht. Seine himmelblaue Farbe spiegelt den fragenden Himmel wider, während seine Klarheit die Offenheit des Dialogs betont. Wie die Weite des Himmels lädt der Aquamarin zum Träumen ein, verkörpert aber gleichzeitig die Geborgenheit, nach der sich das lyrische Ich sehnt. Seine beruhigende Energie resoniert mit dem Wunsch nach Sicherheit, während seine Verbindung zum Element Wasser die fließende Natur der Gedanken und Träume symbolisiert. Der Aquamarin, oft als Stein der Kommunikation und des Selbstausdrucks betrachtet, unterstreicht den offenen Austausch zwischen Ich und Himmel. Seine sanfte Präsenz vermittelt sowohl die Freiheit des Fliegens als auch das Gefühl von Zuhausesein, das in den letzten Zeilen zum Ausdruck kommt … eine poetische Vereinigung von Sehnsucht und Erfüllung.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
bitte sei so gut
längst habe ich mich damit abgefunden dich nicht wiederzusehen also warum verblasst du nicht einfach so wie alle anständigen Erinnerungen zu einem letzten Bild das man verbergen und zwischen altem Plunder und schalen Träumen verstecken kann?
Geschrieben am 08.09.2024. Die pastellselige, nostalgische Visualisierung stammt von DALL-E und Microsoft Designer via Bing.
Ja, so fühlt es sich an, wenn man von Erinnerungen gequält wird, die man am liebsten abgelegt hätte. Ein schier atemloser Text, den man in einem Zug lesen sollte, wenn man es denn schafft. Und der deshalb auch als Block erscheint oder erscheinen sollte.
Der Text drückt vor allem eine Mischung aus Resignation und Wehmut aus. Die Worte vermitteln das Gefühl, dass die erzählende Person sich mit dem Verlust und der Unabänderlichkeit der Situation abgefunden hat. Doch eine unterschwellige Trauer bleibt bestehen, da die Erinnerung an die verlorene Person nicht einfach verblasst.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
gute Nacht Mond! ich schau noch mal hoch in einer Stunde sehen wir uns wieder wenn du in meine Träume lugst
Geschrieben am 13.10.2024 von Lenny Löwenstern und mit guter künstlicher Intelligenz visualisiert durch DALL-E und Microsoft Designer.
Dieses Gedicht darf man wohl naiv nennen – aber im besten Sinne des Wortes, hoffe ich. Naivität vermittelt Unschuld, eine Art kindliche Unbefangenheit und eine vertrauensvolle Beziehung zum Mond. Es ist wohl so, das ich als Autor dem Mond auf eine simple, unmittelbare Weise vertraue, ohne Zweifel und ohne die Welt groß hinterfragen zu müssen. Woher das kommt?
Es war nicht meine Absicht, besonders naiv zu scheiben oder zu denken. Es ist eben, was gesagt werden wollte. Gedichte sind bei mir nie konstruiert. Ich plane sie nicht, lege sie nicht an, erstelle keine Konstruktionspläne, denke nicht vor oder verfolge Absichten. Alles das nicht. Was übrigens völlig anders ist, als an einem Roman zu arbeiten. Schau dir auch an: 5 kurze Mondgedichte
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Andrea ist ein Lied
ich singe es wenn es still ist im Morgendämmer wenn niemand da ist singe es in die Wolken hoch und nachts zu den Sternen empor ich wünsche dir süße Träume Andrea Mond