Abend (Gedicht & Assoziationen)

Abend (Gedicht)

Abend

ein wolkenloser
Gedanke strebt davon
die Nacht erwartet ihn schon

Geschrieben am 20.07.2024, schlicht visualisiert von DALL-E & dem Microsoft Designer.

Das Gedicht soll eine ruhige, klare Abendatmosphäre mit einem schwerelosen Übergang von Tag zu Nacht vermitteln, begleitet von einem einzelnen, davonstrebenden Gedanken. Und hier sind einige Dinge, die man möglicherweise ebenfalls herauslesen kann, an die man als Leser aber selten denkt.

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Mondvergessen (Gedicht)

Mondgedicht ohne Titel / 2

ohne Titel

zum Mond geschaut
und alles andere
schon vergessen

Hier geht es um die Faszination die der Himmelskörper auf uns ausübt. Nichts wirklich neues also. Der Mond ist ja die ganze Zeit über da und um uns herum, auch wenn wir ihn gerade nicht sehen. Es ist kreist um uns und die Erde daneben ja auch noch und das mit einem enormen Gewicht.

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sehnsüchtiges Gedicht

sehnsüchtiges Gedicht

ohne Titel

unterm Mond stehen
den Wolken hinterhersehn
was Doro wohl tut?

Das Gedicht stammt aus dem Taomond von 1995, die Schreibweise habe ich meinen heute üblichen Gepflogenheiten angepasst. Im Original ohne Titel.

Die Wolken ziehen fort. Doro ist schon lange weg. Erinnerungen bleiben – und Schmerz. Gucken wir uns das näher an …

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Satzzeichen nein Danke! Freiheit für die Poesie und ihre Wörter

Satzzeichen nein Danke! Freiheit für die Poesie und ihre Wörter

Stell dir vor, du betrachtest ein Gedicht, in dem die Worte wie Tänzer auf einer Bühne sind. Siehst du vorgeschriebene Bewegungen oder eine freie, ungezwungene Entfaltung der Kunst? Genau das erlebst du bei Poesie ohne Satzzeichen. Die Worte haben die Freiheit, ihre eigene Choreographie zu entwickeln. Klingt das verrückt?

Vielleicht ein wenig. Aber es ist eine Kunstform, die deine Wahrnehmung auf ein neues Level hebt. Welche Vorteile hat das? Ich habe einige Beobachtungen und Argumente zusammengetragen.

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