Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
ohne Titel
in einem Traum ist die Wahrheit kein Augenblick und jeder Wunsch ist wahr
Das Gedicht stammt aus meinem Buch: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualiserungen kommen von DALL-E. Welche Stile und welche Maler spielen in der Visualiserung eine Rolle?
Surrealismus: Die Szene erinnert stark an den Surrealismus, eine Bewegung, die auf das Unbewusste und Traumähnliche abzielt. Salvador Dalí, bekannt für seine schmelzenden Uhren und traumartigen Landschaften, könnte ein direktes Vorbild für dieses Bild sein.
Magischer Realismus: Künstler wie René Magritte, dessen Werk oft alltägliche Objekte in ungewöhnlichen Zusammenhängen darstellt, könnten ebenfalls als Inspiration gedient haben.
Kein Titel?
Ob mir nichts eingefallen ist? Wer weiß. Ich habe eine KI gefragt und sie gebeten, mir 10 Titel vorzuschlagen, hier sind sie:
„Die Frage „Wenn du aufwachst und dein Traum geht einfach weiter, ist dann dein Leben ein Traum oder dein Traum ein Leben?“ wirft eine interessante philosophische Überlegung auf: Was ist realer, der Traum oder das Leben? Wenn unsere Träume nahtlos in unser Wachleben übergehen, könnte dies die Vorstellung erschüttern, dass es eine klare Trennlinie zwischen dem gibt, was wir träumen, und dem, was wir leben.
Das Gedicht entfaltet eine Welt voller Rundungen und Bögen, die weit über die Erwähnung des offensichtlich runden Mondes hinausgeht. Du findest diese geschwungenen Formen überall, wenn du genau hinsiehst. Schon der Auftakt „drück das Glück“ lässt dich an etwas Rundes denken, das man umfassen kann, vielleicht wie eine kostbare Kugel. Der Flug über die Wolken zeichnet einen weiten Bogen am Himmel nach, während die Wolken selbst mit ihren weichen, bauchigen Formen unter dir vorüberziehen.
Die Träume, die ihr „hingebogen“ habt, erinnern an biegsame, fließende Gestalten, die sich jeder starren Form entziehen. Selbst in den Worten verstecken sich rundliche Elemente – das „O“ in „Mond“, „geflogen“ und „Wolken“ scheint wie kleine visuelle Echos der Rundungsthematik. Der gesamte Flugbogen, vom Abheben bis zur Landung, beschreibt eine große Kurve, die sich sanft in den Rhythmus von Tag und Nacht einfügt, angedeutet durch die Erwähnung von Mond und Träumen.
Es ist, als ob das Gedicht selbst eine kreisförmige Bewegung vollführt, die dich am Ende wieder zum Anfang zurückbringt, zu diesem Moment des gedrückten Glücks. Die Art, wie Glück und Träume hier geformt und gebogen werden, vermittelt ein Gefühl von emotionaler Vollständigkeit, als würde sich ein Kreis schließen.
Es ist übrigens kein Zufall, dass Wörter wie „Bogen“ und „Mond“, die runde oder gebogene Formen beschreiben, den Buchstaben „O“ enthalten. Dies ist ein Beispiel für das, was Linguisten als „Lautsymbolik“ oder „Phonästhesie“ bezeichnen.
In vielen Sprachen, einschließlich des Deutschen, gibt es eine Tendenz, dass der Klang oder die visuelle Form eines Wortes mit seiner Bedeutung korrespondiert. Der runde Buchstabe „O“ eignet sich besonders gut, um runde oder gebogene Objekte und Konzepte darzustellen. Dies ist kein universelles Gesetz, aber eine häufig auftretende Tendenz.
Hier verstärkt die Verwendung von Wörtern mit „O“ subtil das Thema der Rundung und trägt zur gesamten klanglichen und visuellen Harmonie bei. Es ist ein Beispiel dafür, wie in der Poesie Form und Inhalt auf vielfältige Weise miteinander verwoben sein können – nicht nur in der offensichtlichen Bedeutung der Worte, sondern auch in ihrer klanglichen und visuellen Gestalt.
Die ersten Zeilen könnten nach verblasstem Lavendel schmecken – süß, aber mit einer bitteren Note. „Frei davon zu werden“ schmeckt vielleicht nach frischer Minze – kühl und reinigend und an einen Mojito erinnernd. Der Wunsch am Ende könnte den Geschmack reifer Erdbeeren haben – süß mit einer Spur von Sehnsucht.
„Die letzten Träume“ fühlen sich an wie zarte Seide, die durch die Finger gleitet. „Es hat wirklich gedauert“ hat eine raue, sandpapierartige Textur. „Frei davon zu werden“ ist glatt und kühl wie polierter Marmor. Der Wunsch am Ende fühlt sich warm und weich an, wie eine flauschige Decke.
Das Gedicht in Prosa
Die letzten Träume von ihr sind verflogen, verschwunden in den Tiefen der Vergangenheit. Es war ein langer, mühsamer Prozess, sich von ihnen zu lösen, sich zu befreien von den Fesseln der Erinnerung. Doch nun, da die Freiheit endlich erreicht ist, da die Klarheit des Moments wie eine aufgehende Sonne das Gemüt erhellt, regt sich ein neues Gefühl. Paradoxerweise wächst der Wunsch, diese längst vergangenen Träume mögen zurückkehren. Die Sehnsucht nach dem, was einst war, keimt wie zarte Pflanzen am Horizont der Zukunft auf, eine bittersüße Mischung aus Nostalgie und Hoffnung.
Im Reich der Fantasie beginnen Träume ihren Aufstieg, während die Nacht sanft vom Himmel herabsteigt. Sie schweben und tanzen, bahnen sich ihren Weg durch einen weiten dunklen Raum, die mit dem Funkeln unzähliger Sterne übersät ist, und malen ein Bild eines Universums, in dem Nacht und Träume miteinander verschmelzen.
Gedichtinterpretation
„Das Gedicht ‚Night and Dreams‘ ist spannend in seiner Darstellung der Nacht und der Träume. Es beginnt mit der Zeile ‚die Nacht sinkt herab‘, was sofort eine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre schafft. Die Nacht wird oft mit Ruhe und der Freiheit des Geistes assoziiert. Es ist, als ob die Nacht eine Bühne für das Innere, für Gedanken und Träume bietet.