Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
und die Nacht kommt
Schnuppe Schnuppe wenn ich zum Himmel gucke und die Milchkugel lacht stumm streift ein Schrei die See zu viele Herzen donnerstags ist Schnee
Das Gedicht stammt aus dem Band der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Grafik ist eine Visualisierung des Gedichtes ohne weitere Bearbeitung. Die Milchkugel, also der Mond wirkt nicht wie aus dieser Welt – was mir gefällt. Herzen fehlen in dieser Interpretation allerdings. Angefertigt wurde sie von DALL-E.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Hängematte
der Himmel über uns wird nie mehr sein wie in dieser einen Nacht das Universum und der Rest darin schien einmal richtig nur für ein paar Sekunden mehr ist nicht passiert
Um den Sternenhimmel zu zweit optimal betrachten zu können, sollte die Hängematte idealerweise wie folgt platziert sein:
Freie Sicht: An einem Ort mit möglichst weitem, ungehindertem Blick zum Himmel. Ein offenes Feld, eine Lichtung oder ein Hügel wären perfekt.
Minimale Lichtverschmutzung: Weit entfernt von städtischen Gebieten oder anderen Lichtquellen, die den Nachthimmel aufhellen könnten.
Erhöhte Position: Wenn möglich, an einem leicht erhöhten Ort, um den Horizont besser überblicken zu können.
Ausrichtung: Die Längsachse der Hängematte sollte idealerweise in Nord-Süd-Richtung verlaufen, sodass das Paar bequem in Ost-West-Richtung schauen kann, um die Bewegung der Sterne über den Himmel zu verfolgen.
Natürlicher Schutz: In der Nähe von Bäumen oder einer natürlichen Senke, um vor leichtem Wind geschützt zu sein, ohne dabei die Sicht zu beeinträchtigen.
Komfort: An einem Ort, der auch bei längerer Beobachtung angenehm ist – vielleicht in der Nähe eines Picknickplatzes für Snacks und Getränke.
Jahreszeit beachten: Im Sommer könnte die Hängematte in einem offeneren Bereich sein, im Winter vielleicht näher an Bäumen für etwas Schutz vor der Kälte. Sich warm einpacken nicht vergessen!
Ausweichmöglichkeit: In der Nähe eines Unterstands, Campers oder Zeltes, falls das Wetter umschlägt.
Kriegt man das annähernd hin, würde einem romantischen und unvergesslichen Erlebnis beim Sternegucken nichts im Wege stehen.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Keksmädchen
an den Himmel gelehnt singt sie doch der Mond hört es nicht im Himmel nicht wie im Leben
Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierungen schuf DALL-E. Das Keksmädchen ist in meiner Erinnerung eine junge Frau, die in einem Geschäft für Gebäck und Schokolade arbeitete. Das war in Hamburg und ist eine Weile her.
Steckbrief zum Gedicht Keksmädchen
Farbe:#C65325 (Terracotta)
Die Farbe Terracotta symbolisiert Geborgenheit, Wärme und Erdung, was im Kontrast zur unerfüllten Sehnsucht des Keksmädchens steht.
Stilrichtung: Expressionismus
Stimmungen:
Einsamkeit
Sehnsucht
Traurigkeit
Verzweiflung
Symbolik:
Keksmädchen: Symbol der Unschuld und Zerbrechlichkeit
Himmel: Symbol der Unerreichbarkeit und Unendlichkeit
Mond: Symbol der Kälte und Gleichgültigkeit
Frucht: Feige
Die Feige symbolisiert sowohl Süße als auch Vergänglichkeit, was die widersprüchlichen Emotionen im Gedicht aufgreift.
Duft: Vanille
Der warme und süße Duft von Vanille steht im Kontrast zur kühlen Distanz des Mondes.
Tier: Nachtfalter
Der Nachtfalter passt zur nächtlichen Szene und der zarten, fragilen Natur eines Mädchens.
Tonart: D-Moll
D-Moll wird oft als melancholisch und nachdenklich empfunden, was gut zur Stimmung des Gedichts passt.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
lass gut sein
ich kann auch so fliegen ich brauch deine Hilfe nicht ich stürz mich einfach runter dann werden wir ja sehen was der Himmel tragen kann
Dieses Gedicht entstand am 03.07.2023. Die Visualisierung fertigte DALL-E an. Es ist eine fantastische Szene, diejemanden zeigt, der auf einer Wolke steht und zum Sprung ansetzt. Die Person ist in farbenfroher, skurriler Kleidung gekleidet, was ihren abenteuerlichen Geist symbolisiert. Der Himmel um sie herum ist weit und offen, gefüllt mit weichen, pastellfarbenen Wolken und einer strahlenden Sonne, was eine ätherische und traumhafte Atmosphäre schafft. Die Haltung und der Ausdruck der Person vermitteln ein Gefühl von Selbstvertrauen und den Glauben, dass der Himmel sie tragen wird, und verkörpern damit den Geist des Gedichts. Die Umgebung sollte ein Gefühl von Magie und Wunder vermitteln und suggerieren, dass in diesem fantastischen Reich der Träume alles möglich ist.
Wenn man in den Himmel aufsteigt und wieder herunterkommt, welche Farben würde mam sehen?
Beim Aufstieg:
Hellblau: Zunächst sieht man den typischen blauen Himmel, wie wir ihn von der Erde aus kennen.
Tieferes Blau: Mit zunehmender Höhe wird das Blau intensiver, da weniger Licht gestreut wird.
Dunkelblau bis Violett: In großen Höhen wird der Himmel sehr dunkel, fast schwarz mit einem Hauch von Violett.
Schwarz: An der Grenze zum Weltraum erscheint der Himmel schwarz, da kaum noch Atmosphäre vorhanden ist, um Licht zu streuen.
Beim Abstieg:
Dunkelblau bis Violett: Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre tauchen die ersten Farben auf.
Tiefblau: Mit zunehmender Luftdichte wird das Blau wieder heller.
Cyan bis Türkis: In mittleren Höhen kann der Himmel einen grünlich-blauen Ton annehmen.
Hellblau: Näher zur Erdoberfläche kehrt das vertraute Hellblau zurück.
Pastelltöne: Bei Sonnenauf- oder -untergang könnte man auch Rosa-, Orange- und Goldtöne sehen.
Die Farbänderungen entstehen durch die unterschiedliche Streuung und Absorption des Sonnenlichts in verschiedenen Atmosphärenschichten. Die Farben variieren je nach Tageszeit, Wetterbedingungen und Luftverschmutzung .
Das Gedicht als Prosatext
In den stillen Nächten, wenn ich an dich denke, Doro, da frage ich mich: Vielleicht ist es das, was uns fehlt? Vielleicht, nur vielleicht, brauchen wir nur etwas mehr Himmel zwischen uns. Nicht um uns voneinander zu entfernen, sondern um Raum zu schaffen – Raum zum Atmen, zum Wachsen, zum Träumen. So viel Himmel, dass er sich von einer Flügelspitze zur anderen erstreckt, uns in einem Tanz aus Wolken und Licht vereint, und uns erinnert, dass manchmal Distanz das ist, was uns wirklich näher zusammenbringt. Aber nur von einer Flügelspitze zur anderen, mehr muss es nicht sein.