die siebente Elegie (Gedicht)

die siebente Elegie

weiter ist weiter als geträumt
das ist näher
als Doro erlaubt
das ist ein
Gedicht für nichts

kein Mond
kein Regen

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Die Visualisierung fertigte DALL-E an.

Was ist eine Elegie?

Die Elegie als Gedichtform ist eine literarische Gattung, die sich durch eine Reihe charakteristischer Merkmale auszeichnet. Sie befasst sich inhaltlich oft mit Themen wie Trauer, Verlust oder Melancholie und kann auch philosophische Betrachtungen über das Leben, die Liebe, die Natur oder die Vergänglichkeit beinhalten. Die Stimmung in einer Elegie ist typischerweise ernst, nachdenklich und oft traurig, was die emotionalen Reflexionen des Autors über das jeweilige Thema widerspiegelt.

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einzeiliges Mondgedicht 11/20

einzeiliges Mondgedicht 11/20

tanzen werden wir nicht / der Mond und ich

Dies ist eines von 20 einzeiligen Gedichten mit jeweils 10 Silben unter dem Titel „Sternenfeld“. Zum Einsatz gekommen ist die Virgel. Aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Visualisierung von DALL-E.

Die Szene zeigt eine Person und den Mond in einer stillen, nachdenklichen Umgebung, die das Fehlen des Tanzes betont. Die Person blickt zum Mond hinauf, der groß und prominent und dennoch unerreichbar am Himmel erscheint und eine Verbindung, aber auch ein gegenseitiges Verständnis für Stille symbolisiert. Die Stimmung ist distanziert, nachdenklich und melancholisch, was ein Gefühl der Sehnsucht oder gar unerfüllte Wünsche widerspiegelt.

mondschön (Gedicht)

mondschön

seitdem sie einen
Mond im Haar trägt
kämmt sie sich nicht mehr
und der Morgen
fühlt sich plötzlich leicht
weich und leuchtend an

Das Gedicht stammt aus: die Worte der Liebe der Nacht des Mondes und der Sterne. Die Visualisierung gelang DALL-E. Vergleiche: Nachtsilber (Gedicht).

Gegenstände, die am besten zum Gedicht passen:

Mondlicht, Haarspange, Spiegel, Kamm, Morgentau, Seidenschal, Sternenstaub, Nachthimmel, weiches Kissen, Feder, Wasserspeier, Kerze, zarte Blüte

Welche Verbindung gibt es von Haaren zum Mond?

Da ist mehr, als man denkt. Ich war überrascht, was man alles finden kann.

  1. Zyklische Natur – Haare wachsen und werden regelmäßig geschnitten, ähnlich wie der Mond, der in Phasen zu- und abnimmt. Beide haben also etwas Zyklisches, das Veränderung und Erneuerung symbolisieren kann.
  2. Mondlicht im Haar – Haare reflektieren Licht, und in Mondschein könnte dies als Mond im Haar beschrieben werden, besonders wenn die Haare hell sind. Diese Vorstellung findet sich nicht nur bei mir, sondern oft in der Lyrik und soll eine mystische Aura vermitteln.
  3. Weibliche Symbolik und Verbindung zur Natur – Der Mond wird traditionell oft mit weiblicher Kraft assoziiert, und Haare (besonders langes Haar) symbolisieren ebenfalls Weiblichkeit und eine tiefere Verbindung zur Natur. In dieser Verbindung können Haare wie ein Medium wirken, das kosmische Energien und Einflüsse aufnimmt.
  4. Träger von Träumen und Geheimnissen – Haare könnten metaphorisch als Fänger oder Bewahrer von Träumen und nächtlichen Gedanken gesehen werden, die in Mondnächten entstehen und vielleicht das Geheimnisvolle des Mondes weitertragen.
  5. Einfluss des Mondes auf das Haarwachstum – Nach volkstümlichen Legenden soll der Mond Einfluss auf das Haarwachstum haben, wobei Schnitte zu bestimmten Mondphasen (zum Beispiel bei zunehmendem Mond) das Wachstum positiv beeinflussen sollen. Diese Vorstellung verbindet Haare direkt mit den Mondphasen und dem Rhythmus der Natur. Ob da was dran ist? Wenn die Schere aus Mondsilber besteht, gewiss!
  6. Symbol der Übergänge und Geheimnisse – Der Mond gilt als Symbol des Unbewussten und Geheimnisvollen, und Haare – besonders, wenn sie ungebändigt oder lang getragen werden – können ebenfalls für das Wilde, Ungezähmte und Geheimnisvolle stehen, das sich dem wohlgeordneten Zugriff entzieht.

Diese Verbindungen verleihen Haaren eine magische, schon irgendwie kosmische Qualität. So werden zu einem stillen Spiegel der Mondenergie.

also dann (verhandenes Gedicht)

also dann

bloß Regen ist der Himmel
kein Mond mehr für sie
fühlt sich kühl an
vergessen vergeben
vielleicht aber auch nie

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Visualisierung von DALL-E. Das Gedicht reflektiert eine tiefe, innere Zerrissenheit, geprägt von Verlust und der Schwierigkeit, die Vergangenheit zu überwinden.

Gegenstände, die gut zum Gedicht passen

Regentropfen, Mondstein, graue Wolken, nasses Laub, ein zusammengefalteter Regenschirm, Pfützen, verblasste Fotos, eine alte Uhr, ein Briefumschlag, dunkler Himmel, zerbrochene Spiegelung, Nebel.

Kulinarische Gedichtinterpretation

Hier habe ich mir das Gedicht als Menü vorgestellt. Das Ergebnis ist dunkel und osteuropäisch.

  • Amuse-Bouche: Schwarze Okroschka (kalte Suppe) Basis: Kwas (fermentiertes Roggenbrot-Getränk) Einlage: fein gewürfelte rote Bete, Radieschen, Frühlingszwiebeln
  • Vorspeise: Blini mit Kaviar Dunkle Buchweizenblini, serviert mit schwarzem Kaviar und saurer Sahne
  • Zwischengang: Kalter Borschtsch Serviert mit einem Schuss Wodka
  • Hauptgericht: Boeuf Stroganoff Rindfleischstreifen in dunkler Sahne-Pilz-Sauce, serviert mit Kasha (Buchweizengrütze)
  • Dessert: Pavlova „Schwarzer Schwan“ Schokoladen-Baiser mit schwarzer Ganache und dunklen Beeren
  • Getränkebegleitung: Kwas, Wodka, starker schwarzer Tee

Englische Küche:

  • Amuse-Bouche: Klare Consommé mit Regentropfen-Gelee-Perlen
  • Vorspeise: Schwarzer Tintenfisch-Carpaccio auf dunklem Teller, ohne Garnitur
  • Zwischengang: Gurken-Minz-Sorbet mit einem Hauch von Wasabi
  • Hauptgericht: Geschmortes Lamm mit Vergissmeinnicht-Kräuterkruste und Kartoffelpüree
  • Dessert: Halbgefrorenes dunkles Schokoladenmousse mit bittersüßer Karamellsauce
  • Getränkebegleitung: Tynt Meadow Ale oder schwarzer Tee

und habe über Nacht ach den Mond geschaut

und habe über Nacht ach den Mond geschaut

ein Engel im Rücken
und den Regen voraus
ich werd’ mich langsam bewegen
den Blick geradeaus
laut ins Blau dieser Nacht

Aus: der Mond der Regen die Nacht und das Blau. Visualisierungen von DALL-E.

Stimmungen: Das Gedicht drückt eine Mischung aus Melancholie, Nachdenklichkeit und leiser Hoffnung aus.

Jahreszeit: Herbst. Die melancholische Stimmung, der Regen und die Nachdenklichkeit passen gut zu dieser Jahreszeit des Übergangs und der Vergänglichkeit.

Temperatur: 8°C – Eine kühle Temperatur, die zur herbstlichen Stimmung passt.

Sinnsprüche vom Gedicht abgeleitet

  • Mit einem Engel im Rücken bewegt man sich selbst in der Dunkelheit leicht.
  • Ein Engel trägt mich durch die Nacht, während der Regen vor mir tanzt.
  • Nach vorne schauen, während die Engel still im Rücken wachen.
  • Die Nacht ist blau, und der Regen wartet – doch ich werde vorwärtsgehen.
  • Selbst im Regen bleibt die Hoffnung stark, wenn ein Engel den Rücken stärkt.
  • Das Blau der Nacht ruft, während der Engel mich in Sicherheit wiegt.
  • Langsam voran, mit einem Engel im Rücken und dem Regen als Begleiter.
  • Ich werde mich bewegen, den Regen spüren und doch nie allein sein.