Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Ist sie das? Könnte sie so aussehen? Vielleicht. Wer weiß …
Die Szenerie ist in eine Farbpalette getaucht, die lebendiger ist als einfach nur bunt, mit einer Beleuchtung, die intensiver ist als Mondlicht. Wir sehen eine Figur, die einen Dichter oder den Beobachter darstellt. Sie blickt nach oben, den Mond befragend. Eine engelhafte Gestalt ist subtil präsent, doch fern, und verkörpert Sehnsüchte.
Ein kräftiges Blau, um darin zu verschwinden, und Schatten hier und da werden im Farbschema und im subtilen Spiel von Licht und Schatten dargestellt. Die Gesamtatmosphäre spiegelt Introspektion und Komplexität, mit einer surrealen Mischung aus Farben und Elementen. Sie steht für ergreifender Schönheit unentrinnbar vermischt mit den grundlegenden und existenziellen Problemen des Menschen.
Letzter Federstrich am von Lenny Löwenstern * Zufallsgedicht
Diese Gedichte erkunden Facetten der Nacht, sowohl in ihrer äußeren Erscheinung als auch in ihrer inneren, emotionalen Bedeutung. Sie thematisieren auf denkbar knappe Weise die innere Dunkelheit des Menschen und seiner Träume. Es geht um unsere Beziehung zur nächtlichen Welt, die vielleicht ganz anders ist, als man allgemein denkt.
Einzeiler
Die 10 Kurzgedichte folgen allesamt einer Regel. Sie bestehen aus einem linken und einem rechten Teil, die sich in einer Zeile gegenüber stehen. Ein Gedicht muss zehn Silben haben.
Wozu ist das gut? Es gibt den Wörter und Gedanken eine Form, in die sie sich zu fügen haben. Das hilft bei der Konzentration. Die Kürze zwingt ohnehin zur Verdichtung. Ging sicherlich ebensogut mit einer anderen Silbenzahl oder Anordnung, aber für mich passt es so. Ich habe davon schon mehrfach Gebrauch gemacht; zum Beispiel hier: einzeiliges Mondgedicht 11/20 und hier: Sternenfeld 2/20
Geschrieben am 6. und 07. 01. 2024. Die Collagen erschuf DALL-E nach den Texten.
Ein Bild, das eine surreale, traumähnliche Landschaft zu nächtlicher Stunde zeigt. Die Person steht im Vordergrund, blickt in die Ferne, wo der Traum als leuchtendes Objekt in der Dunkelheit schwebt. Die nächtliche Umgebung verstärkt das Gefühl des Unwirklichen und Unzugänglichen. Der Himmel ist mit Sternen übersät, die eine mysteriöse und tiefe Atmosphäre schaffen. Symbolische Elemente wie zerbrochene Uhren und schwebende Felsen sind in einem schwachen, unheimlichen Licht dargestellt, was die Melancholie und Sehnsucht nach dem verlorenen Traum verstärkt. Die Szene soll die Stille und Einsamkeit der Nacht einfangen und gleichzeitig die schmerzliche Erinnerung an den Traum hervorheben.
Acht Zaubersprüche, um die verlorene Liebe zurückzubringen, abgeleitet aus dem Gedicht
Mondlicht-Ruf »Silberner Mond, leucht’ hell und klar, trag meinen Ruf, so nah, so wahr. Bring sie zurück, die mir fehlt, damit ihr Herz zu meinem zählt.«
Himmelstrost »Blauer Himmel, weit und rein, flüst’re meinen Wunsch hinein. Trage Liebe, still und sacht, zurück zu mir in sternenklarer Nacht.«
Traumfänger »Ein Traum, ein Netz, ein silbernes Band, sammle die Liebe mit sanfter Hand. Zieh sie zu mir, wie ein stilles Gebet, bis sie an meiner Seite steht.«
Schattenverbindung »Im Schatten des Mondes, verborgen so tief, liegt meine Liebe, die ich nie aufgab, nie rief. Erhelle den Weg, bring sie mir nah, damit ich wieder ihr Lächeln sah.«
Ruf aus der Weite »Weite Himmel, hört mein Flehen, lasst die Liebe zu mir gehen. Sucht sie, tragt sie, zu mir führt, bis unser Band sich neu berührt.«
Mondsehnsucht »Mond, der über uns wacht, schicke ihr meine Sehnsucht in stiller Nacht. Weise ihr den Weg zurück, zu meinem Herzen, Stück für Stück.«
Vergangenheitsanker »Verlorene Liebe, ich rufe dich heut‘, finde den Weg durch Raum und Zeit. Anker der Träume, führ sie zu mir, in Liebe und Licht öffne die Tür.«
Himmelszauber »Himmel so blau, Traum so klar, bring mir die Liebe, wie es einst war. Flieg mit dem Wind, flieg durch die Nacht, bis sie wieder an meiner Seite erwacht.«
Diese Zaubersprüche spielen mit der Magie von Mond, Himmel und Träumen. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht …